Erneuerbare Energien, Umfrage

Wie aus einer aktuellen repr?sentativen Umfrage hervorgeht, steht die Bev?lkerung mit ?berwiegender Mehrheit hinter dem raschen Ausbau der Windkraft, auch bei Projekten in ihrer Region.

11.01.2022 - 12:08:06

Umfrage belegt: Bev?lkerung will mehr Windkraft. "Mehr als Dreiviertel der Befragten hei?en einen Ausbau der Windkraft in ihrer Region gut", berichtet Robert Sposato von der Alpen-Adria-Universit?t Klagenfurt und weist darauf hin, dass sich ebenso viele Menschen verst?rkte Klimaschutzanstrengungen von der Politik erwarten. "Die Genehmigung der EU f?r das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz liegt vor. Jetzt muss das EAG rasch finalisiert werden", so Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft. "Dar?ber hinaus sind die Bundesl?nder am Zug: Sie m?ssen die erforderlichen Rahmenbedingungen f?r den Windkraftausbau schaffen. Es bedarf neuer Zonen und der angemessenen Ausstattung der Beh?rden", bemerkt Ursula N?hrer, Rechtsexpertin der IG Windkraft. "Erneuerbare Energien sind eine zentrale S?ule zukunftsf?higer Wirtschaftspolitik. F?r die Sicherung unseres Wirtschafsstandortes ist der Ausbau der Windkraft f?r eine Versorgung mit sauberem und g?nstigem Strom von gro?er Bedeutung", erg?nzt Fritz Herzog, Obmann der IG Windkraft.

Wien (pts018/11.01.2022/12:05) - Wie aus einer aktuellen repr?sentativen Umfrage hervorgeht, steht die Bev?lkerung mit ?berwiegender Mehrheit hinter dem raschen Ausbau der Windkraft, auch bei Projekten in ihrer Region. "Mehr als Dreiviertel der Befragten hei?en einen Ausbau der Windkraft in ihrer Region gut", berichtet Robert Sposato von der Alpen-Adria-Universit?t Klagenfurt und weist darauf hin, dass sich ebenso viele Menschen verst?rkte Klimaschutzanstrengungen von der Politik erwarten. "Die Genehmigung der EU f?r das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz liegt vor. Jetzt muss das EAG rasch finalisiert werden", so Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft. "Dar?ber hinaus sind die Bundesl?nder am Zug: Sie m?ssen die erforderlichen Rahmenbedingungen f?r den Windkraftausbau schaffen. Es bedarf neuer Zonen und der angemessenen Ausstattung der Beh?rden", bemerkt Ursula N?hrer, Rechtsexpertin der IG Windkraft. "Erneuerbare Energien sind eine zentrale S?ule zukunftsf?higer Wirtschaftspolitik. F?r die Sicherung unseres Wirtschafsstandortes ist der Ausbau der Windkraft f?r eine Versorgung mit sauberem und g?nstigem Strom von gro?er Bedeutung", erg?nzt Fritz Herzog, Obmann der IG Windkraft.

Windkraft wird in ?sterreich sehr stark bef?rwortet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repr?sentativen Umfrage der Alpen-Adria-Universit?t Klagenfurt zum Meinungsbild der Windenergie in ?sterreich. So bef?rworten 78 Prozent der Befragten die Errichtung eines Windrades etwas au?erhalb ihres Ortes. Mit 88 Prozent ist die Zustimmung noch deutlich h?her, wenn die Personen bereits in der N?he eines Windparks wohnen. Dieses Ergebnis zeigen die gemittelten Ergebnisse ?ber alle Bundesl?nder. "Die Umfrage belegt, dass die ?sterreicher*innen sehr deutlich hinter dem Ausbau der Windkraft stehen", so Studienautor Robert Sposato von der Uni Klagenfurt.

Nachbarn werden f?lschlicherweise als kritisch eingesch?tzt

Eine Gegen?berstellung von wahrgenommenem und tats?chlichem Meinungsbild zeigt: Die Stimmung gegen?ber Windkraftanlagen ist wesentlich positiver, als von den Befragten angenommen. Dabei wird die Meinung gegen?ber der Windkraft deutlich schlechter eingesch?tzt, als sie tats?chlich ist. Den eigenen Nachbar*innen werden ?berhaupt nur mehr 46 Prozent Zustimmung zur Windenergie zugetraut.

Mediale Wahrnehmung der Windkraft ?berwiegend positiv

In der Umfrage wurde auch nach der medialen Wahrnehmung der Windenergie gefragt. Die H?lfte aller Personen, die die Windkraft medial wahrgenommen haben, sahen eine positive Berichterstattung. 35 Prozent berichten ?ber eine neutrale Darstellung und lediglich zw?lf Prozent nahmen eine negative Berichterstattung zur Windenergie wahr. "Anders als wir das vermutet hatten, nehmen nur wenige Menschen eine negative Berichterstattung zur Windenergie wahr", bemerkt Nina Hampl von der Alpen-Adria-Universit?t Klagenfurt: "Auch im Bereich der Medienrezeption ist die Bilanz klar positiv."

Politik muss Umsetzung beschleunigen

Mit 72 Prozent w?nschen sich die Befragten sehr deutlich ein gro?es Engagement der Bundespolitik bei konkreten Zielen und Ma?nahmen f?r einen verst?rkten Klimaschutz in ?sterreich. "Aber auch auf Ebene der Landespolitik lassen sich deutliche Vorgaben aus den Ergebnissen ablesen", berichtet Sposato: "Denn 80 Prozent der Befragten stimmen der Forderung nach Vereinfachung und Beschleunigung der Genehmigungsverfahren f?r Windparks zu, und dies ist Sache der L?nder."

Ausbau Erneuerbarer ab jetzt allein in der Hand von Bund und L?ndern

"Nachdem die EU-Kommission das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz vor dem Jahreswechsel genehmigt hat, liegt der Ausbau der Erneuerbaren nun allein in ?sterreichischer Hand", bemerkt Moidl. Damit aus den Projektideen rasch Windparks werden k?nnen, bedarf es nun einer neuerlichen Zustimmung des Parlaments f?r eine Ab?nderung und der umgehenden Ver?ffentlichung der n?tigen Verordnungen zum EAG. "Wir brauchen nun einen raschen Start des EAG auf Bundesebene und dann sind die Bundesl?nder am Zug. Denn es braucht eine ?nderung der Rahmenbedingungen und die Ausweisung neuer Fl?chen f?r die Windkraft in allen Bundesl?ndern", erkl?rt Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft. "F?r die unumg?ngliche Energiewende m?ssen Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden, ohne bei der Qualit?t Abstriche zu machen. Dies ist m?glich. Es muss beispielsweise reichen, wenn das Landschaftsbild einmal im Verfahren gepr?ft wird, und nicht wie derzeit ?blich, drei Mal", so N?hrer. Dar?ber hinaus m?ssen die Genehmigungsbeh?rden mit ausreichend Ressourcen und Personal ausgestattet werden, damit die kommenden Projekte z?gig bearbeitet werden k?nnen.

Windkraft als wichtiges Mittel zur D?mpfung der Strompreise

"Der derzeitige H?henflug der Strompreise macht deutlich, wie dringend die ?sterreichische Wirtschaft die Windkraft zur Stabilisierung des Strompreises braucht", bemerkt Herzog. Die hohen Preise von Erdgas und Kohle haben die Strompreise im letzten halben Jahr mehr als vervierfachen lassen. Allein die hohe Windstromeinspeisung konnte in st?rmischen Zeiten den Strompreis wieder nach unten dr?cken. "Nicht nur dass die fossilen Energien uns komplett abh?ngig von anderen, oft instabilen Staaten machen und die Klimakrise befeuern, sie gef?hrden nun auch den europ?ischen Wirtschaftsstandort", erkl?rt Herzog. Wie auch die Energieagentur vor kurzem analysiert hat, verursachte allein das Fehlen von gen?gend Windkraftleistung im vergangenen November Mehrkosten von rund 160 Mio. Euro, im Vergleich zu Deutschland. "?sterreich muss beim Ausbau der Erneuerbaren endlich in die G?nge kommen und den Ausbaur?ckstand so rasch wie m?glich aufholen. Wir m?ssen mit dem umgehenden Ausbau der erneuerbaren Energien die teuren fossilen Energien hinter uns lassen. Das macht den Wirtschaftsstandort ?sterreich attraktiv", fordert Herzog.

2022 als Lichtblick des Windkraftausbaus in ?sterreich

Nach dem negativen Rekordjahr 2020, wo mehr Windr?der abgebaut, als errichtet wurden, hat 2021 der Ausbau wieder Fahrt aufgenommen. 2021 konnten 69 Windr?der mit einer Leistung von 298 MW neu errichtet werden. Damit stiegen auch wieder die Investitionen auf 435 Mio. Euro. Allerdings wurden noch nie zuvor so viele Windr?der abgebaut wie 2021. Mit 57 Windr?dern entsprach die Anzahl des Abbaus beinahe dem Zubau, dies weil alte Anlagen erneuert wurden. In Summe stehen daher in ?sterreich Ende 2021 1.307 Windr?der mit einer Leistung von 3.300 MW, das sind um zw?lf Windr?der mehr als 2020.

2022 werden voraussichtlich 106 neue Windr?der mit einer Leistung von 427 MW hinzukommen. Damit w?rde so viel Windkraftleistung in ?sterreich errichtet, wie noch nie zuvor. Das w?rde Investitionen der Windbranche von rund 620 Mio. Euro f?r den Windkraftausbau entsprechen. "Heuer werden wir beinahe das j?hrliche Ausbauniveau von zus?tzlich 1,2 TWh Windstrom erreichen, die wir f?r die Zielerreichung 2030 brauchen", bemerkt Moidl. Dieser Ausbau im Jahr 2022 erfolgt noch auf Basis des ?kostromgesetzes. Es wird sich erst weisen, wie sich die neuen Bedingungen des EAG in den n?chsten Jahren auf den Ausbau tats?chlich auswirken werden.

Zur gesamten Pressemappe mit weiteren Hintergrundinformationen: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1047387

(Ende)

Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 660 20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

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