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Erneuerbare Energien, Fossile

Weltweit werden Erd?l, Erdgas und Kohle mit 5,1 Billionen Euro subventioniert.

13.10.2021 - 09:37:36

Subventionen f?r fossile Energie steigen weiter. Auch Europa unterst?tzt die fossilen Energien mit 241 Milliarden Euro pro Jahr. Trotz mehrmaligen Beschl?ssen auf unterschiedlichsten politischen Ebenen, diese Subventionen zu beenden, zeigen die Prognosen f?r die n?chsten Jahre sogar eine Zunahme.

St. P?lten (pts018/13.10.2021/09:35) - Weltweit werden Erd?l, Erdgas und Kohle mit 5,1 Billionen Euro subventioniert. Auch Europa unterst?tzt die fossilen Energien mit 241 Milliarden Euro pro Jahr. Trotz mehrmaligen Beschl?ssen auf unterschiedlichsten politischen Ebenen, diese Subventionen zu beenden, zeigen die Prognosen f?r die n?chsten Jahre sogar eine Zunahme. "Die Bevorzugung der fossilen Energien muss endlich beendet werden", fordert Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft: "Den Worten m?ssen Taten und den Zielen endlich Ma?nahmen folgen."

Laut einer erst k?rzlich ver?ffentlichten Studie des International Monetary Fund (IMF) wurden 2020 weltweit Erd?l, Erdgas und Kohle mit unglaublichen 5,1 Billionen Euro (5,9 Billionen Dollar) subventioniert. Dies entspricht 6,8 Prozent des weltweiten Bruttoinlandproduktes (BIP). Bis 2025 erwartet der IMF auch noch eine Steigerung auf 7,4 Prozent des BIPs. 8 Prozent der Subventionen z?hlen zu den direkten F?rderungen und weitere 6 Prozent werden als Steuernachl?sse nicht eingehoben. Der gr??te Teil der Kosten entf?llt auf externalisierte Kosten wegen Luftverschmutzung und Treibhausgasaussto? - sie werden von der Gesellschaft bezahlt. "Leider ist in diesem Bereich auch ?sterreich ein schlechtes Vorbild", bemerkt Moidl: "Nach wie vor geben wir jedes Jahr 3,8 bis 4,7 Milliarden Euro f?r umweltkontraproduktive F?rderungen aus und das vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe."

Europa subventioniert flei?ig mit

In Summe werden die fossilen Energien in Europa mit 241 Milliarden Euro (279 Milliarden Dollar) unterst?tzt. Die direkten Subventionen machen in Europa sogar 10 Prozent der Gesamtsumme aus. Das ist doppelt so hoch wie in Nordamerika.

Worte und Taten passen nicht zusammen

Diese Entwicklung widerspricht diametral den politischen Zielsetzungen. Bereits 2009 haben die G20-Staaten das Auslaufen der "ineffizienten" F?rderungen von Fossilen beschlossen. 2016 wurde von den G7-Staaten dann ein Ende der fossilen Subventionen mit dem Jahr 2025 festgelegt. Auch das europ?ische Parlament hat vergangenes Jahr gefordert, dass die direkten und indirekten Subventionen f?r fossile Brennstoffe bis zum 31. Dezember 2025 abgebaut werden m?ssen.

Ziele m?ssen in Ma?nahmen m?nden

W?rden die Subventionen f?r Erd?l, Erdgas und Kohle endlich beendet werden, k?nnte dies den Treibhausgasaussto? um ganze 36 Prozent reduzieren, Einnahmen von 3,8 Prozent des weltweiten BIPs generieren und 900.000 Menschenleben pro Jahr durch verbesserte Luftqualit?t retten, so der Bericht des IMF. "Die gesetzten Ziele m?ssen endlich in passende Ma?nahmen m?nden", fordert Moidl: "Subventionen f?r fossile Energien geh?ren jetzt beendet. Die Zukunft geh?rt den Erneuerbaren."

Zur gesamten Pressemappe mit weiteren Hintergrundinformationen: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1046943

(Ende)

Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 660 20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

St. P?lten (pts018/13.10.2021/09:35)

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