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Bauwirtschaft, Bau

Was noch vor wenigen Jahren undenkbar war, wird in der Bauindustrie langsam Standard.

16.11.2020 - 10:32:58

Datenspezialisten revolutionieren Bauwirtschaft. F?r die Digitalisierung und Optimierung von Beschaffungsprozessen werden jahrzehntelang eingespielte Abl?ufe neu organisiert. Verantwortlich daf?r sind junge Datenspezialisten ohne Ber?hrungs?ngste. Doch die Skepsis an der analog-orientierten Basis muss erst noch ?berwunden werden.

Wien (pts012/16.11.2020/10:30) - Was noch vor wenigen Jahren undenkbar war, wird in der Bauindustrie langsam Standard. F?r die Digitalisierung und Optimierung von Beschaffungsprozessen werden jahrzehntelang eingespielte Abl?ufe neu organisiert. Verantwortlich daf?r sind junge Datenspezialisten ohne Ber?hrungs?ngste. Doch die Skepsis an der analog-orientierten Basis muss erst noch ?berwunden werden.

Im Livestream mit der quirligen SAP-Moderatorin Maggie Childs pr?sentiert sich die Zukunft der Bauwirtschaft von einer ?u?erst transparenten Seite. Da spricht der seit zwei Jahren projektverantwortliche Gruppenleiter im Konzerneinkauf der PORR AG, Michael Kern, mit der projekterfahrenen CNT-Beraterin Susanne Wagner ?ber komplexe Beschaffungsprozesse so locker und entspannt, als ob es um den Wochenendeinkauf bei Amazon ginge.

Tats?chlich sind die Voraussetzungen f?r die Digitalisierung von Beschaffungsprozessen in der Bauindustrie, und insbesondere bei einem so international t?tigen Baukonzern wie PORR alles andere als einfach, Bed?rfnisse an die Lieferkette ziemlich heterogen: Mehrere Sprachen, unterschiedliche M?rkte, spezifische Baudisziplinen wie Hochbau, Tiefbau, Infrastruktur, Umwelttechnik & Co. - aber auch die Lage der Baustellen oder das Zusammenspiel der Gewerke stellen gewaltige Anforderungen an die Organisation dar.

Die Digitalisierung soll hier neue Rahmenbedingungen schaffen, sie ist sogar unverzichtbar, weil die Komplexit?t zunimmt, sagt Wagner. Der PORR-Konzern hat dazu eine eigene (digitale) Beschaffungsorganisation aufgebaut, um die Abl?ufe nicht nur besser zu ordnen, sondern gleich weitgehend zu standardisieren, und die Produkte der Lieferanten zu katalogisieren. Bisher lief das mitunter sehr individuell, lokal, nicht selten auch ziemlich spontan und un?bersichtlich, f?hrt Kern aus.

Grundlage f?r strategische Entscheidungen

Tats?chlich ist die Bauwirtschaft in punkto Digitalisierung im Verzug. So rechnen Experten vor, dass die Produktivit?t der Bauindustrie im Vergleich zur Gesamtwirtschaft in den letzten Jahren nur zu einem Drittel gestiegen sei. Dabei h?tten digitale Organisations- und Beschaffungsprozesse viel mehr zu bieten als blo?e Effizienz in den Abl?ufen: so etwa die engere Verzahnung der Lieferketten, eine durchg?ngige Datenbasis und damit eine bessere Abbildung der gesamten Wertsch?pfungskette. Kurzum: Die Digitalisierung liefert die Grundlagen f?r strategische Entscheidungen und damit neue Chancen, Wettbewerbsvorteile und Zukunftssicherheit.

Der PORR-Konzern steht mit seinem - f?r ?sterreich - bahnbrechenden Digitalisierungsprojekt mitten im Rollout. Doch was die Datenspezialisten binnen kurzer Zeit aufgebaut haben, muss in der Organisation mit ihrem analogen Selbstverst?ndnis erst vollst?ndig ankommen, sagt Kern. Hier gilt es H?rden und Vorbehalte zu ?berwinden, was gerade in einer so eigenen Branche wie der Bauwirtschaft ziemlich herausfordernd ist und Zeit braucht. Nicht zuletzt beim Rollout des Projekts in andere L?nder kommen laufend weitere Herausforderungen hinzu - rechtlich, steuerlich und sprachlich.

Zeit reif f?r Digitalisierung

F?r Susanne Wagner war der Zeitpunkt der Implementierung reif. Es braucht die geeigneten Projektleiter und IT-Verantwortlichen, die nicht nur die Notwendigkeit erkennen, sondern auch die m?glichen Gegebenheiten nutzen. Bei Porr werden SAP MM und SAP ARIBA gleichzeitig eingef?hrt. W?hrend das Materialmanagement-Tool f?r die Planung, Steuerung und Optimierung der Materialfl?sse und Materialbest?nde eingesetzt wird, soll die B2B-Beschaffungsplattform Ariba f?r standardisierte Eink?ufe und Ausschreibungen von der Bedarfserhebung bis zur Abrechnung fungieren.

Damit die digitalen Segnungen auch genutzt werden, muss laufend ?berzeugungsarbeit geleistet werden, bei den operativ t?tigen Niederlassungen ebenso wie an der Basis. Die "Kunden des Einkaufs" m?ssen bestm?glich unterst?tzt, und das Zusammenspiel von Lieferanten und Dienstleistern laufend optimiert werden, damit die neuen Tools auch genutzt werden, erl?utert Kern. "Sie sind ja kein Selbstzweck, wir m?ssen den entsprechenden Nutzen vor Augen f?hren und realisieren." Wagner erg?nzt: "Man lernt erst mit dem Tun. Dazu braucht man (Cloud-basierte) L?sungen, die auch funktionieren."

M?chtige Systeme hinter Anwendungen

Die sind vorhanden, und f?r digital versierte Anwender k?nftig wahrscheinlich gar nicht mehr wegzudenken: die Beschaffungsabwicklung auf der Baustelle mit Handy und Tablet. Dahinter verbergen sich komplett angebundene ERP-Systeme, unglaublich viele Schnittstellen und immense Datenberge, die in Sekundenschnelle abgerufen oder ausgewertet werden k?nnen, verr?t Wagner. "Wir haben nicht nur den Bestellprozess im Auge, sondern die Optimierung des gesamten Procure to Pay-Ablaufs. Und das Beste: Ariba ist eine modulare L?sung, flexibel genug, um klein anzufangen und zu wachsen."

Warum die allerorten vorhandene Skepsis trotzdem gro? ist, erkl?rt Kern. Fehlt Baumaterial oder wird es nicht rechtzeitig geliefert, etwa aufgrund mangelnder oder falscher Daten?bertragung, kommt es zum Stillstand auf der Baustelle - und das kostet Geld. Umgekehrt interessant seien die gro?en Einsparungspotenziale bei hohen Transaktionszahlen mit geringen Bestellwerten, wie auf Baustellen oft der Fall. "Da kommen t?glich ?ber 1500 Belege rein, die m?ssen gepr?ft, freigegeben und abgerechnet werden. Da sind die Kosten bei herk?mmlichen analogen Prozessen oft h?her als die Bestellwerte der Baumaterialien."

Im Ergebnis sind sich die beiden Datenspezialisten einig: Abgesehen von den hohen Effizienz- und Einsparpotenzialen bietet die Digitalisierung der Beschaffungsprozesse vielf?ltige Vorteile auf strategischer Ebene und im klassischen Lieferantenmanagement. "Je mehr Informationen wir kompakt digital haben, desto besser f?r die strategische Ausrichtung und desto rascher k?nnen Entscheidungen getroffen werden", sagt Kern. Und Wagner erg?nzt: "Konsumenten entscheiden heute immer bewusster, wenn es um die Art und Herkunft von Produkten geht. Transparente und nachhaltige Lieferketten erh?hen die Glaubw?rdigkeit."

Eine Aufzeichnung des eineinhalbst?ndigen Lifestreams kann hier abgerufen werden: https://event.on24.com/wcc/r/2777852/8DBEEEF8AE63F40AF45868A1C3A28E5D

?ber PORR AG Die PORR AG ist ein b?rsennotierter Baukonzern mit Sitz in Wien und Niederlassungen in zahlreichen weiteren L?ndern Zentral- und Osteuropas. Das Unternehmen hat 2019 mit knapp 20.000 Mitarbeitern rund 5,6 Mrd. Euro erwirtschaftet. http://www.porr.com

?ber CNT Management Consulting AG Die Wiener Beratungsgesellschaft CNT z?hlt mit 270 Beratern und 55 Mio. Euro Umsatz (2019) zu den Marktf?hrern f?r SAP-Beratung in ?sterreich und betreibt B?ros in Deutschland, der Schweiz, Italien, Belgien, in den USA und Brasilien. http://www.cnt-online.com

(Ende)

Aussender: CNT Management Consulting AG Ansprechpartner: Dr. Wilfried Seywald Tel.: +43 699 18 11 4006 E-Mail: seywald@tsp.at Website: www.cnt-online.com

Wien (pts012/16.11.2020/10:30)

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