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Um Aussagen ?ber den Einzelhandel machen zu k?nnen, ist es wichtig, den Einzelhandel in seiner Struktur zu untersuchen.

30.08.2021 - 08:17:43

XOLARIS Market News: Einzelhandel im Wandel. Ein erster Gliederungsansatz ergibt sich aus der Art des angebotenen Warensortiments. So betrachten wir im Folgenden den Food-Bereich (inkl. Den Bereich k?pernaher Produkte) und den Non-Food Bereich. Nach Distributionswegen kann im Wesentlichen nach station?rem Einzelhandel und Online-Einzelhandel unterschieden werden, wobei sich der station?re Einzelhandel dort wieder in "Shopping Malls", "Fachmarktzentrenten" und innerst?dtischen Einzelhandel aufgliedern l?sst.

Vaduz (pts007/30.08.2021/08:15) - Um Aussagen ?ber den Einzelhandel machen zu k?nnen, ist es wichtig, den Einzelhandel in seiner Struktur zu untersuchen. Ein erster Gliederungsansatz ergibt sich aus der Art des angebotenen Warensortiments. So betrachten wir im Folgenden den Food-Bereich (inkl. Den Bereich k?pernaher Produkte) und den Non-Food Bereich. Nach Distributionswegen kann im Wesentlichen nach station?rem Einzelhandel und Online-Einzelhandel unterschieden werden, wobei sich der station?re Einzelhandel dort wieder in "Shopping Malls", "Fachmarktzentrenten" und innerst?dtischen Einzelhandel aufgliedern l?sst.

Durch den Einzelhandel wird die Versorgung der Bev?lkerung hinsichtlich derer Bed?rfnisse gew?hrleistet. Insofern ist die Frage des Wandels dieser Branche von essentieller Bedeutung f?r die sozio?konomische Struktur, da mit diesem Wandel eine Ver?nderung der Lebensweisen und der Lebensorganisation einher geht.

So war in den letzten 20 Jahren festzustellen, dass das Konzept der "Kaufh?user" mehr und mehr als "Einkaufstempel" einer vergangenen Zeit erwiesen haben. Ein Konzept, das nahezu als ?berholt gilt. Der Niedergang von Karstadt kann hier in erster Linie angef?hrt werden. Ver?nderungen im Kauf- und Nachfrageverhalten haben weitestgehend dazu gef?hrt, dass die Bedeutung des "Kaufhauses" zunehmend bedeutungslos wurde, was mit zahlreichen Schlie?ungen einzelner H?user einherging.

Der Online-Handel mit Bekleidung, Computern, Elektronikartikeln und sonstigen Waren boomt und verzeichnet seit Jahren steigende Umsatzzahlen. An der Spitze beim Umsatz im Online-Handel steht Bekleidung mit knapp 9 Milliarden Euro, gefolgt von Computern und Software mit rund 6 Milliarden Euro und dem Sonstigen Einzelhandel mit 4 Milliarden Euro.

Wenn man sich die Bedeutung des Online-Handels f?r die einzelnen Warengruppen anschaut, ergibt sich ein anderes Bild: Der Anteil des Onlinehandels liegt bei Bekleidung nur bei 17,1 %, denn ?ber 51 Milliarden Euro wurden hier im station?ren Einzelhandel umgesetzt. Bekleidung steht damit erst an 20. Stelle der Warengruppen mit dem h?chsten Online-Anteil. Hier finden sich Musikinstrumente und Musikalien mit knapp 52 %, bespielte Ton- und Bildtr?ger mit fast 49 % Online-Anteil ganz oben. An dritter Stelle folgen die Antiquariate mit ?ber 45 % und die Spielwaren an vierter Stelle mit ?ber 36 %. Der Foodbereich nimmt mit 3,8 % Anteil am gesamten Online-Handel einen verschwindend niedrigen Teil ein.

Der Anteil des Online-Handels am Gesamtvolumen des Handels stieg von 3,5 % im Jahr 2010 auf aktuell 10,4 % Marktanteil im Jahr 2020. Das folgende Diagramm veranschaulicht dies und geht davon aus, dass selbst bei konservativer Sch?tzung der Marktanteil weiter steigen wird.

https://www.adrealis-kvg.de/wp-content/uploads/2021/08/Retail-in-Transition-scaled.jpg

So wird zuk?nftig der Online-Handel immer mehr an Bedeutung gewinnen mit der Konsequenz, dass sich der "Nicht-Online-Einzelhandel" auf diese Ver?nderungen anpassen muss. Face to Face Shopping im Non-Food-Einzelhandel wird zunehmend an Bedeutung verlieren. Dies k?nnte weitreichende Auswirkungen auf Shopping Malls und vor allem auf innerst?dtische "Einkaufsmeilen" haben. Bislang ein st?dtebauliches und st?dteplanerisches Konzept zur Belebung der Innenst?dte. Dabei ist immer zu bedenken, dass Immobilieninvestitionen von Heute unser st?dtebauliches Gesicht von Morgen sind. Insofern auch nur tr?ge und allm?hlich ver?nderbar. Es wird sicherlich gelingen einzelne Retailimmobilien umzunutzen. Im gro?en Stil bin ich hier aber eher skeptisch. Insofern Bedarf es hier kreativer Ideen und Konzepte zur Stadtgestaltung und Belebung. Shoppen als Event scheint langsam auszudienen.

Sofern es wirklich zu einem deutlichen R?ckgang der Nachfrage nach Retailfl?chen kommt, wird es einen Druck auf die Mietpreise f?r Fl?chen im Non-Food-Bereich nach unten kommen. Der Food-Bereich, so scheint es aktuell, wird hiervon wenig tangiert.

Seit M?rz 2020 ist weltweit der Corona-Virus im Umlauf und hat eine Pandemie hervorgerufen. Zur Eind?mmung hat unsere Regierung seither 2 Lockdown-Ma?nahmen angeordnet. Beim ersten Lockdown von Ende M?rz bis Mitte Mai mussten s?mtlich Non-Food-Einzelh?ndler ihre L?den schlie?en. Zahlreiche staatliche Transferleistungen sollten diese Umsatzeinbu?en zumindest teilweise auffangen. Nach 6 Wochen Schlie?ungen haben sich die Einzelh?ndler zum gr??ten Teil wieder erholt. Im 2. Lockdown ab dem 15.12.2020, in dem wir uns aktuell noch befinden, mussten erneut s?mtliche Non-Food Einzelhandelsm?rkte schlie?en. Ebenfalls wollten Transferleistungen die Umsatzeinbu?en wieder abmildern. Durch b?rokratische Hemmnisse und H?rden wurde jedoch noch ein geringer Teil der Transfers in Anspruch genommen. Gro?e Handelsketten, wie Adler und Pimkie haben bereits Insolvenz angemeldet. Hinzu kommt, dass w?hrend des Lockdowns Shopping nur online m?glich war. Dies hat dazu gef?hrt, dass selbst passionierte Face tot Face shopper gezwungen waren online zu bestellen. Ein Teil dieser wird mit Sicherheit dem Online-Handel zug?ngiger sein als zu vor. Wie gro? der Scherbenhaufen nach Wieder?ffnung des Einzelhandel sein wird, wird sich im Fr?hsommer herausstellen. Weitere Insolvenzen scheinen zumindest im Bereich des M?glichen zu sein.

Weitestgehend besteht Konsens dahingehend, dass ein Strukturwandel des Einzelhandels durch Corona verst?rkt und beschleunigt wird. Die Verlierer jedenfalls werden Einzelhandelsgesch?fte sein und vor allem die kleineren Gesch?fte werden davon stark betroffen sein.

Somit bleibt es spannend, wohin uns mit unserem Kaufverhalten die Zukunft f?hren wird. Sicher scheint jedoch zu sein, dass Einzelhandelsimmobilien die Verlierer und Logistikimmobilien, die den Online-Handel bedienen, die Gewinner sein werden.

Bernhard Bertele, Portfoliomanager, ADREALIS Service Kapitalverwaltungs-GmbH

Zur XOLARIS Gruppe

Die 2010 gegr?ndete XOLARIS Gruppe steht mit ihren AIFM f?r eine unabh?ngige White Label - Investmentgesellschaft mit dem Fokus auf Alternative Investmentverm?gen (AIF) in den Assetklassen Private Equity, Real Estate, Renewable Energy und Shipping. Mit Hauptsitz in Liechtenstein und Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, und Asien kann die die gesamte Wertsch?pfungskette von Alternative Investments abgebildet werden getreu ihrem Motto: "Investment Quality - Made with Passion."

Weitere Einheiten der Gruppe bieten Dienstleistungen von der Beratung zur Auflage, Strukturierung und dem Vertrieb ?ber die Fondsbuchhaltung bis zur Administration Alternativer Investmentverm?gen und weiterer Sachwertinvestments.

XOLARIS Market News

Als von Produktanbietern rechtlich unabh?ngiger Dienstleister f?r die Konzeption, die Verwaltung und das Management Alternativer Kapitalanlagen, versteht sich die XOLARIS Gruppe in ihrer Gesamtheit als "Enabler" f?r Initiatoren und Investoren.

Wir freuen uns, Ihnen in Anhang unsere erste, druckfrische Ausgabe der XOLARIS Market News ?bermitteln zu k?nnen.

Hiermit verbindet die XOLARIS Gruppe als Service-Dienstleister und White-Label-Plattform f?r Alternative Investmentfonds ("AIF") Strukturl?sungen den Beginn eines regelm??igen Informations- und Know-how-Transfers.

In der ersten Ausgabe liegt der Fokus auf den unterschiedlichen Kernm?rkten, in denen die XOLARIS Gruppe ihre Alternativen Investmentfonds Manager ("AIFM") betreibt, sowie auf einer Auswahl der wichtigsten Assetklassen im Bereich der Realwerte.

Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg eines AIF leistet neben den weiteren externen Protagonisten, wie Verwahrstelle, externer Bewerter und Wirtschaftspr?fer, insbesondere die jeweilige Finanzmarktaufsicht. F?r die erste Ausgabe der XOLARIS Market News konnte mit Herrn Christian Minkus ein leitender Funktion?r der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht FMA f?r einen Interviewbeitrag gewonnen werden.

Nicht ganz ohne Stolz w?nschen wir Ihnen nun eine informative und abwechslungsreiche Lekt?re.

XOLARIS Market News online: https://www.yumpu.com/en/document/read/65724787/the-xolaris-market-news-n01 XOLARIS Market Audiobook: https://soundcloud.com/user-710180533/sets/audiobook-market-news-n01

https://www.xol-group.com

XOLARIS AG Ausstrasse 15 9490 Vaduz

Tel. +423 265 056 0 Fax +423 265 056 9 Mail: info@xol-group.com

Pressekontakt: Zoe Peffer

+49 7531 584 880 z.peffer@xol-group.com

(Ende)

Aussender: XOLARIS AG Ansprechpartner: Zoe Peffer Tel.: +423 265 056 0 E-Mail: z.peffer@xol-group.com Website: www.xol-group.com

Vaduz (pts007/30.08.2021/08:15)

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