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Umwelt, Strom

Strom-Overshoot-Day: Bis Silvester nur mehr Kohle, Erdgas und Atomstrom

01.10.2021 - 09:02:36

Strom-Overshoot-Day: Bis Silvester nur mehr Kohle, Erdgas und Atomstrom. Mit 1. Oktober ist der in ?sterreich erzeugte Strom aus Erneuerbaren rechnerisch aufgebraucht. Ab da werden Tonnen an Kohle und Erdgas verbrannt und Atomstrom aus den Nachbarl?ndern nach ?sterreich importiert, um unsere Stromversorgung sicherzustellen. "Mit dem Beschluss des EAG vor der Sommerpause sind jetzt die Bundesl?nder gefordert, den Bau der ?kostromkraftwerke auch zu erm?glichen", fordert Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft: "Daf?r m?ssen neue Zonen f?r den Windkraftausbau ausgewiesen, die Genehmigungsbeh?rden ordentlich ausgestattet und die Verfahren vereinfacht werden."

St. P?lten (pts008/01.10.2021/09:00) - Mit 1. Oktober ist der in ?sterreich erzeugte Strom aus Erneuerbaren rechnerisch aufgebraucht. Ab da werden Tonnen an Kohle und Erdgas verbrannt und Atomstrom aus den Nachbarl?ndern nach ?sterreich importiert, um unsere Stromversorgung sicherzustellen. "Mit dem Beschluss des EAG vor der Sommerpause sind jetzt die Bundesl?nder gefordert, den Bau der ?kostromkraftwerke auch zu erm?glichen", fordert Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft: "Daf?r m?ssen neue Zonen f?r den Windkraftausbau ausgewiesen, die Genehmigungsbeh?rden ordentlich ausgestattet und die Verfahren vereinfacht werden."

Morgen ist der Overshoot-Day der ?sterreichischen Stromversorgung. Ab 2. Oktober erh?lt ?sterreich rein rechnerisch seinen Strom nur mehr aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken. "Auch wenn ?ber ein Jahr betrachtet zwei Drittel der ?sterreichischen Stromversorgung bereits aus erneuerbarer Energie erzeugt werden kann, stammen nach wie vor 25 Prozent aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken, die auch zum Teil aus den Nachbarl?ndern importiert werden m?ssen", erkl?rt Moidl: "Hier bedarf es deutlich mehr Geschwindigkeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien."

Bis 2030 100 Prozent Erneuerbare

Bis 2030 soll die Stromversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare umgestellt sein. Daf?r wurde Anfang Juli das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) im Nationalrat beschlossen. Damit kann die ?konomische Basis f?r den raschen Ausbau auf Bundesebene gesichert werden. Die neuen ?kostromkraftwerke m?ssen aber in den Bundesl?ndern umgesetzt und die Potentiale genutzt werden. "Das bedeutet auch, dass einige Bundesl?nder deutlich mehr als 100 Prozent der eigenen Stromversorgung erzeugen m?ssen, damit ganz ?sterreich eine Stromversorgung aus Erneuerbaren erreichen kann", erkl?rt Moidl.

Bundesl?nder gefordert

Damit der Ausbau in den n?chsten neun Jahren gelingen kann, sind die Bundesl?nder gefordert, Fl?chen auszuweisen, Beamte in den Genehmigungsbeh?rden einzustellen und die Bewilligungsverfahren zu vereinfachen. "In den letzten Jahren wurden die Bewilligungsverfahren enorm aufwendiger, ohne erkennbare Verbesserung f?r die Entscheidungen. Wir m?ssen die Verfahren effizient neugestalten, damit die Energiewende gelingen kann", fordert Moidl: "F?r die Windkraft von besonderer Bedeutung ist dabei das Ausweisen von Fl?chen, auf denen die Entwicklung neuer Windparks m?glich ist. Hier sind ausnahmslos alle Bundesl?nder gefordert, ihre Zonierungen entsprechend der neuen Ziele f?r den Klimaschutz anzupassen oder gar neu zu erstellen."

Zur gesamten Pressemappe mit weiteren Hintergrundinformationen: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1046868

(Ende)

Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 660 20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

St. P?lten (pts008/01.10.2021/09:00)

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