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PRAG / BUDAPEST / WARSCHAU - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Donnerstag den Handel ohne einheitliche Tendenz beendet.

12.11.2020 - 19:19:28

Aktien Osteuropa Schluss: Ohne einheitliche Tendenz. Während in Prag und Moskau die Leitindizes im Plus schlossen, gingen die Aktienmärkte in Warschau und Budapest schwächer aus dem Handel.

mit einem Minus von 0,44 Prozent bei 1771,49 Zählern. Der breiter gefasste Wig gab um 0,10 Prozent auf 51 229,23 Punkte nach.

Die polnischen Finanzwerte konnten an die Gewinne vom Dienstag anknüpfen und zählten zu den Tagesgewinnern. Unter den Index-Schwergewichten stiegen die Aktien von Bank Pekao um 3,7 Prozent und die von Bank Polski um 2,7 Prozent.

Auf der Gegenseite setzten die Anteilscheine des Onlinehändlers Allegro die Kursschwäche vom Vortag mit einem Minus von 3,9 Prozent fort. Die Aktien des Computerspiele-Herstellers CD Projekt gewannen hingegen 1,8 Prozent.

In Budapest verlor der Leitindex Bux 0,9 Prozent auf 37 712,82 Punkte. Die Index-Schwergewichte gingen größtenteils mit Verlusten aus dem Handel. So sanken OTP Bank um knapp ein Prozent, Mol um 1,1 Prozent und Richter Gedeon um 1,6 Prozent. Die Aktien von MTelekom konnten sich jedoch mit einem Plus von einem knappen Prozent behaupten. Mit einem Aufschlag von 11 Prozent trotzten die Anteilscheine des Baustoffherstellers Masterplast dem negativem Umfeld eindrucksvoll.

An der tschechischen Börse schloss der Leitindex PX gut behauptet mit plus 0,13 Prozent bei 908,59 Zählern. Die Finanzwerte erlitten in einem europaweiten schwachen Sektor Verluste: Erste Group gaben leicht nach, Komercni Banka verloren 0,7 Prozent und Moneta Money ebenfalls 0,7 Prozent. Auf der Gegenseite legten die Versorger-Aktien der CEZ um knapp ein Prozent zu.

In Moskau konnte sich der Aktienhandel ebenfalls dem schwachen internationalen Börsenumfeld entziehen. So kletterte der russische Leitindex RTS um 0,4 Prozent auf 1238,45 Punkte.

@ dpa.de

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