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PRAG / BUDAPEST / WARSCHAU - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Donnerstag mit teils deutlichen Gewinnen geschlossen.

16.12.2021 - 19:11:26

Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne nach geldpolitischen Entscheidungen. Am Vortag waren an den Aktienmärkten der Region noch teilweise deutliche Verluste geschrieben worden. Im Fokus standen geldpolitische Entscheidungen verschiedener Notenbanken.

um 0,15 Prozent auf 1398,01 Punkte zu. Im Fokus standen Produzentenpreise im November. Sie waren sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich stärker gestiegen als erwartet.

Unternehmensseitig standen die schwer gewichteten Aktien der Moneta Money Bank im Zentrum, nachdem die Bank Erste Group ihr Kursziel für die Aktien des Geldhauses von 85 auf 102 tschechische Kronen angehoben hatte. Die Anteilsscheine verloren allerdings 0,3 Prozent auf 93,60 Kronen.

Die Aktien von CEZ gewannen 0,8 Prozent. Wiederum 0,8 Prozent tiefer aus dem Handel gingen die Papiere des Softwarekonzerns Avast.

In Budapest wurden am Donnerstag ebenfalls Aufschläge verzeichnet. Der Bux kletterte um 1,08 Prozent auf 50 672,47 Punkte. Gestützt hatten Aufschläge bei den schwer gewichteten Titeln. Die größten Gewinne unter ihnen verbuchten MTelekom mit plus 1,5 Prozent und Gedeon Richter mit plus 1,4 Prozent.

Der Leitindex Wig-20 im polnischen Warschau stieg um 2,45 Prozent auf 2213,89 Punkte. Der breiter gefasste Wig schloss 2,12 Prozent höher bei 67 984,08 Zählern.

Gestützt haben hier Aktien aus dem Finanzsektor. So kletterten die Wertpapiere der Alior Bank um fast fünf Prozent. Die Anteilsscheine von Pekao gewannen dreieinhalb Prozent.

In der Einzelhandelsbranche legten die Wertpapiere des Schuheinzelhändlers CCC um gut ein Prozent zu, nachdem das Unternehmen seine Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt hatte. Für die Anteilsscheine des Online-Einzelhändlers Allegro ging es um mehr als sieben Prozent hinauf.

In Moskau waren ebenfalls satte Zuwächse zu sehen. Der russische RTS-Index ging mit einem Plus von 4,13 Prozent bei 1604,70 Punkten aus dem Handel.

@ dpa.de

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