Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Eurostoxx 50, EU0009658145

PARIS / LONDON - Wie schon am Vortag haben die europäischen Börsen auch am Mittwoch mehr oder weniger auf der Stelle getreten.

16.06.2021 - 11:34:27

Aktien Europa: Das Warten auf die Fed geht weiter. Vor dem am Abend erwarteten US-Zinsentscheid stand der EuroStoxx 50 zuletzt fast unverändert bei 4144,17 Punkten. Der Schwankungsbereich blieb bis zum Vormittag klein, ein erneutes Hoch seit 2008 blieb dem Index verwehrt.

bewegte sich in Paris kaum vom Fleck mit 6639,59 Punkten. Der Londoner FTSE 100 lag immerhin knapp mit 0,06 Prozent im Plus mit 7177,09 Zählern.

Analyst Pierre Veyret sprach von einem eintönigen Handelsgeschehen, alle Augen seien auf das Ergebnis der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed gerichtet. "Der Inflationskontext hat sich in den letzten Wochen nicht wesentlich geändert. Die Anleger wollen jetzt mehr Klarheit, was die geldpolitische Zukunft betrifft", so der Experte. Aus politischer Sicht stand außerdem ein Treffen von US-Präsident Joe Biden mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin im Blickfeld.

Was die Zukunft europäischer Aktien betrifft, zeigt sich die Investmentbank Barclays am Mittwoch im globalen Kontext optimistisch. "Die verspätete Wiederöffnung der Wirtschaft bringt für das zweite Halbjahr einen Wachstumsvorteil", schrieb der Aktienstratege Emmanuel Cau. Lange Zeit sei die USA in der Favoritenrolle gewesen, nun aber treibe es viele Anleger wieder vermehrt zurück nach Europa.

Einen Bogen machten die Anleger am Mittwoch um Autowerte, deren Branchenindex 1,3 Prozent verlor. Die drei deutschen Branchengrößen VW , BMW und Daimler versammelten sich mit Abgaben von bis zu 1,8 Prozent am Ende des EuroStoxx. Börsianern zufolge wurden die besonders konjunkturempfindlichen Branchenwerte vor den geldpolitischen Entscheidungen der Fed besonders stark gemieden.

Der Index der europäischen Rohstoffwerte büßte außerdem mit einem Prozent relativ viel ein. Als Grund galt hier, dass die chinesische Regierung weiter gegen den derzeitigen Rohstoffpreisanstieg vorgeht - mit dem Verkauf von staatlichen Reserven und einer Anordnung, dass staatliche chinesische Unternehmen ihre Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffmärkten verringern sollen. Preise für Metalle wie Kupfer blieben daraufhin unter Druck.

Auf der positiven Seite tauchten in der Sektorentabelle einige Branchen auf, denen eher defensive Qualitäten beigemessen werden. Dazu zählten unter anderem der Index der Versorger, der Lebensmittelproduzenten sowie der Gesundheitsbranche mit Anstiegen von bis zu einem halben Prozent. Etwas mehr drin war nur noch im Chemiesektor, dessen Teilindex um 0,6 Prozent stieg. Auch der Reisesektor war angesichts der zuletzt gelockerten Reisebeschränkungen gefragt.

Außerdem legte der Teilindex der Öl- und Gaswerte moderat um 0,3 Prozent zu. Die Ölpreise haben am Mittwoch die Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen fortgesetzt, wie bereits in den Handelstagen zuvor markierten die Preise erneut mehrjährige Höchststände. Neuen Auftrieb erhielten die Ölpreise durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Europa: Moderate Gewinne - Rohstoffaktien sehr fest. Eine Fülle von Quartalszahlen beschäftigte dabei die Marktteilnehmer. Der EuroStoxx 50 gewann zuletzt 0,37 Prozent auf 4118,27 Punkte. PARIS/LONDON - Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstagvormittag leicht zugelegt. (Boerse, 29.07.2021 - 10:52) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Erholung - Positive Unternehmensberichte. Die zuletzt wieder aufgeflammten Inflationssorgen blieben im Hintergrund. PARIS/LONDON - Gestützt von einigen positiven Unternehmenszahlen haben sich Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte von den jüngsten Verlusten erholt. (Boerse, 28.07.2021 - 18:41) weiterlesen...

Aktien Europa: Erholung - Robuste Geschäftszahlen von Kering und Barclays. Der Leitindex der Eurozone legte bis zum späten Vormittag um 0,65 Prozent auf 4091,31 Punkte zu. Auftrieb gaben einige robuste Quartalszahlen von Unternehmen, während die jüngst wieder aufgeflammten Inflationssorgen weiter im Hintergrund blieben. PARIS/LONDON - Der EuroStoxx 50 hat sich am Mittwoch etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. (Boerse, 28.07.2021 - 11:31) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Verluste - Inflationssorgen machen Anlegern zu schaffen. Sie orientierten sich damit stärker an den deutlichen Verlusten an den chinesischen Finanzplätzen als an den guten Vorgaben der Wall Street. Zudem rückten Inflationssorgen wieder stärker in den Vordergrund, nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) vor einem möglicherweise länger anhaltenden Preisauftrieb gewarnt hatte. PARIS/LONDON - Nach dem verhaltenen Wochenauftakt haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Dienstag merklich nachgegeben. (Boerse, 27.07.2021 - 18:28) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung zum Wochenauftakt. Eine zunehmende Regulierung der chinesischen Privatwirtschaft durch die Regierung drückte etwas auf die Stimmung, wie auch der überraschend gesunkene Ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland. Die behauptete Eröffnung an der Wall Street gab den Notierungen am Nachmittag mehr Stabilität. PARIS/LONDON - Nach der starken Vorwoche sind Europas wichtigste Aktienmärkte am Montag nicht so recht vom Fleck gekommen. (Boerse, 26.07.2021 - 18:28) weiterlesen...

Aktien Europa: China und Ifo sorgen für Dämpfer zum Wochenauftakt. Eine weiter zunehmende Regulierung der chinesischen Privatwirtschaft durch die Regierung drückte auf die Stimmung. Zudem sank in Deutschland das Ifo-Geschäftsklima überraschend. PARIS/LONDON - Nach der erfreulichen Vorwoche haben die europäischen Börsen zum Start in die neue Woche einen Dämpfer bekommen. (Boerse, 26.07.2021 - 11:29) weiterlesen...