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PARIS / LONDON - Weiter steigende Coronavirus-Infektionszahlen und nachlassender Schwung von der tonangebenden Wall Street haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Freitag ins Minus gedrückt.

31.07.2020 - 19:03:00

Aktien Europa Schluss: Deutliche Verluste - Corona-Sorgen belasten. Positive Impulse von den Quartalszahlen einiger schwergewichteter US-Technologiewerte hingegen verpufften im Handelsverlauf.

am Freitag um 1,43 Prozent auf 4783,69 Zähler. In London ging es für den britischen FTSE 100 ("Footsie") um 1,54 Prozent auf 5897,76 Punkte nach unten.

Die Anleger fürchten sich aktuell wieder verstärkt vor den Folgen der wirtschaftlichen Folgen der Virus-Epidemie. Grund zur Sorge gaben die neusten Krisennachrichten. So warnt das Auswärtige Amt aktuell wegen der stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Spanien zum Beispiel vor touristischen Reisen in drei Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen. Der britische Premierminister Boris Johnson stoppte weitere Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise für ganz England.

Dank der überraschend guten Geschäftsentwicklung der Technologiekonzerne Amazon , Apple und Facebook zählten europaweit Tech-Aktien mit plus 0,72 Prozent zu den wenigen Gewinnern. Am schlechtesten schnitt der Automobilsektor mit einem Verlust von 2,88 Prozent ab.

Unter den Einzelwerten sorgten die Aktien von Nokia als klarer EuroStoxx-Spitzenreiter mit einem Kursaufschlag von knapp 13 Prozent für Furore. Der finnische Netzwerkausrüster hatte trotz eines schwächeren zweiten Quartals seine Gewinnprognosen für das Gesamtjahr erhöht. Zuversicht zieht Chef Rajeev Suri daraus, dass Nokia nach einem operativen Verlust vor einem Jahr nun dank guter Geschäfte mit Mobilfunknetzwerkausrüstung wieder Geld verdiente.

Der französische Energieversorger Engie könnte sich nach einem Gewinneinbruch von mehr Randgeschäften und Minderheitenanteilen trennen als bislang bekannt. Ausbauen will Engie dagegen das Geschäft mit Erneuerbaren Energien. Die Papiere profitierten davon - sie legten um rund vier Prozent zu und waren damit zweitstärkster Titel im EuroStoxx. Der Versorger kämpfte im ersten Halbjahr wie die meisten Unternehmen mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Am EuroStoxx-Ende sackten die Anteilscheine von Vinci um mehr als sechs Prozent ab. Die Pandemie stürzte den französischen Bau- und Dienstleistungskonzern in die roten Zahlen. Das Flufhafengeschäft brauche noch längere Zeit, um sich zu erholen, schrieb die Expertin Stephanie D'Ath vom Analysehaus RBC.

Den letzten Platz im belegten die Aktien der International Airlines Group , die um neun Prozent abrutschten. Der Zusammenbruch des Luftverkehrs in der Corona-Krise erwischte die British-Airways-Mutter IAG schwer. Verluste in Milliardenhöhe und düstere Aussichten für die nächsten Jahre treibt die Konzernspitze zu drastischen Maßnahmen und herben Einschnitten. So kündigte die niederländische KLM den Abbau von bis zu 5000 Stellen an, und die British-Airways-Mutter IAG will sich frische Milliarden von Anlegern besorgen. Für viele große Langstreckenflugzeuge bedeutet die Krise das Aus.

Die französische Großbank BNP Paribas glich im zweiten Quartal mit einem starken Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen die Corona-Folgen fast aus. Der Gewinn sank trotz einer deutlich erhöhten Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle bei weiten nicht so deutlich wie von Experten befürchtet. Die Papiere von BNP gaben in Paris nur um knapp 1 Prozent nach und schlugen sich damit besser als der Cac 40.

@ dpa.de

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