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Eurostoxx 50, EU0009658145

PARIS / LONDON - Nach der Erholung zum Jahresstart halten sich die Anleger an Europas Aktienmärkten weiter zurück.

17.01.2019 - 11:27:24

Aktien Europa: Anleger bleiben vorsichtig. Bestimmende Themen bleiben die Unsicherheit über den Brexit, Konjunktursorgen und die Spannungen zwischen den USA und China. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um ebenfalls 0,28 Prozent nach auf 4797,07 Punkte und der britische FTSE 100 verlor 0,53 Prozent auf 6826,31 Zähler.

ging es nach einer Abstufung durch die britische Bank Barclays sogar um über drei Prozent bergab.

Die einzigen klaren Gewinner in der Übersicht waren hingegen die Lebensmittel- und Getränkehersteller, deren Index um 0,59 Prozent zulegte.

EuroStoxx-Schlusslicht mit fast vier Prozent Minus waren die Aktien der Societe Generale . Das Kapitalmarktgeschäft der französischen Großbank war im Schlussquartal 2018 so schlecht gelaufen, dass sie ihre Investoren überraschend darüber informieren musste. Zudem stimmte Bankchef Frédéric Oudéa die Anleger auf eine lediglich stabile Dividende für das vergangene Jahr ein - Analysten hatten hingegen eine Anhebung erwartet.

Die Anteilsscheine des heimischen Konkurrenten BNP Paribas verloren mehr als zwei Prozent , nachdem Barclays deren Beobachtung mit einen negativen Anlagevotum aufgenommen hatte.

Dass der österreichische Stahlkonzern Voestalpine zum zweiten Mal im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnprognose senkte, kam bei den Anlegern ebenfalls nicht gut an: Die Aktien büßten knapp sieben Prozent ein. Auslöser dafür seien eine hohe Rückstellung wegen des Ermittlungsverfahrens des deutschen Bundeskartellamts im Zusammenhang mit der Erzeugung von Grobblechen sowie hohe Anlaufkosten nach der Ausweitung des US-Werks in Cartersville, teilte das Unternehmen mit.

Bei den Halbleiterunternehmen ASML und STMicro standen Kursverluste von mehr als ein beziehungsweise über zweieinhalb Prozent zu Buche, womit die Aktien zu den schwächsten im Eurostoxx und im Cac 40 zählten. Sie wurden von einem überraschend vorsichtigen Ausblick des Apple -Zulieferers Taiwan Semiconductor (TSMC) in Mitleidenschaft gezogen.

@ dpa.de

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