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PARIS / LONDON - Nach dem Kurssturz der vergangenen Handelstage haben die Börsen Europas am Freitag zur Erholung angesetzt.

07.12.2018 - 11:25:24

Aktien Europa: Erholung nach heftigen Verlusten - Wochenminus unvermeidbar. Am Ende dieses Wochenverlaufs dürften dennoch Verluste stehen.

legte am späteren Vormittag um 1,17 Prozent auf 3081,57 Punkte zu. Im bisherigen Wochenverlauf bedeutet das allerdings immer noch einen Verlust von aktuell rund 3 Prozent. Der französische Cac 40 gewann am Freitag 1,35 Prozent auf 4845,16 Punkte. Der FTSE 100 in London stieg zugleich um 1,58 Prozent auf 6809,95 Zähler, womit sich sein Wochenminus auf aktuell 2,4 Prozent verringerte.

Nachdem tags zuvor sämtliche Branchen Europas nachgegeben hatten, legten sie nun alle wieder zu. Am deutlichsten stieg der Einzelhandelssektor mit plus 2,3 Prozent. Schlusslicht war erneut die unter allen 19 Sektoren sowieso bereits am heftigsten gebeutelte Autobranche . Sie legte nur um 0,5 Prozent zu. Im bisherigen Jahresverlauf hat sie nun etwas mehr als ein Viertel an Wert eingebüßt, wobei als Einzelwert die Aktie des französischen Zulieferers Valeo der größte Verlierer ist mit minus 60 Prozent. Die PSA -Aktie hingegen legte im bisherigen Jahresverlauf dagegen um 6 Prozent zu und zählt damit zu den großen Ausnahmen.

Unter den Einzelwerten stachen im EuroStoxx die Anteile von Fresenius SE hervor, die um 14 Prozent absackten, nachdem der Medizintechnikkonzern seine Mittelfristziele gekappt hat. Die Airbus -Papiere bauten indes ihre Gewinne nach einem Großauftrag der Flugzeugleasing-Gesellschaft Avolon etwas auf und gewannen zuletzt 1,7 Prozent.

In Amsterdam ging es indes um 2,7 Prozent nach oben für die Aktie von Akzo Nobel . Jefferies-Analyst Laurence Alexander hob in einer aktuellen Studie die starke Bilanz des Chemiekonzerns hervor sowie den nachlassenden Druck bei Rohmaterialien und die bereits angelaufenen aggressiven Umstrukturierungsbemühungen hervor. All dies sollte den Konzern herausragen lassen, wenn sich die Aktivität der Industriemärkte in der zweiten Jahreshälfte 2019 sowie im Jahr 2020 abschwäche, schrieb er und empfiehlt das Papier nun zum Kauf.

@ dpa.de

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