Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Nach dem Kursrutsch vom Vortag sind die Anleger an den europäischen Börsen auch am Donnerstag in Deckung geblieben.

18.05.2017 - 10:46:24

Aktien Europa: Indizes weiter im Rückwärtsgang - Korrektur wegen US-Politchaos. Investoren reagieren weiterhin verschreckt auf das politische Chaos im Washington. Sie sorgen sich nach immer neuen Vorwürfen gegen US-Präsident Trump vermehrt um dessen Wirtschaftsagenda und die politische Zukunft im Weißen Haus. Der EuroStoxx 50 fiel am Vormittag um 0,46 Prozent auf 3568,24 Punkte. Tags zuvor hatte er sich bereits um mehr als 1,5 Prozent auf Talfahrt begeben.

sank in Paris zuletzt um ein halbes Prozent auf 5291,29 Punkte, während der FTSE 100 in London um 0,80 Prozent auf 7443,80 Punkte nachgab. Am Vortag hatte er sich noch vergleichsweise stabil präsentiert und war so in Reichweite seines kurz zuvor erreichten Rekordstandes geblieben. In New York hatte der Dow Jones Industrial am Vorabend sogar den größten prozentualen Tagesverlust seit September vergangenen Jahres erlitten.

In dem negativen Marktumfeld waren im frühen Handel nur wenige Branchen gefragt, die in unsicheren Zeiten als vergleichsweise krisenfest gelten: Die Teilindizes der Versorger- und Konsumgüterwerte waren in der Branchentabelle allein auf weiter Flur mit leichten Kursgewinnen. Kräftig nach unten ging es hingegen für den Bankensektor und die Automobilbranche , deren Einzelwerte sich auch am Ende des EuroStoxx versammelten.

Ganz hinten im Leitindex der Eurozone stachen die Aktien der Banco Santander mit einem Kursrutsch von 3 Prozent aus der negativen Branchenbewegung hervor. Sie gehörten zu einer Gruppe von Unternehmen mit starker Präsenz in Brasilien, wo ebenfalls eine Korruptionsaffäre gegen den neuen Präsidenten Michel Temer schwelt. Auch Carrefour wurde am Markt dazu gezählt: Die Papiere der Supermarktkette waren in Paris mit 2 Prozent Minus unter den größten Verlierern.

In London konnten sich die Papiere von Thomas Cook nach Zahlen dem negativen Marktumfeld nur kurz entziehen. Nach festem Start rutschten sie zuletzt moderat mit 0,32 Prozent ins Minus ab. Bei dem Luxusgüterkonzern Burberry und dem Versorger National Grid kamen die Geschäftsjahreszahlen nachhaltig besser an: Sie rückten im "Footsie" um 1,89 beziehungsweise 0,52 Prozent vor.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!