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PARIS / LONDON - Mit klaren Gewinnen haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Mittwoch auf den von Experten erwarteten Ausgang der Zwischenwahlen zum US-Kongress reagiert.

07.11.2018 - 18:18:33

Aktien Europa Schluss: Anleger reagieren erleichtert nach US-Wahl. Während die Republikaner um Präsident Donald Trump die Mehrheit im Senat halten konnten, mussten sie das Repräsentantenhaus an die Demokraten abgeben. Dies dürfte Trump das Regieren erschweren.

um 1,24 Prozent auf 5137,94 Punkte. In London gewann der FTSE 100 1,09 Prozent auf 7117,28 Zähler.

"Trump kann bei neuen Gesetzesvorhaben nicht mehr nur auf die eigene Partei schauen", sagte Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Er müsse nun mit Republikanern und Demokraten gleichermaßen verhandeln. "Das kann zu einem moderateren politischen Kurs führen", sagte der Marktanalyst. Ein Zurückdrehen der Deregulierung der Finanzmärkte oder der Steuerreform - diese beiden politischen Projekte Trumps hatten die Börsen stark befeuert - werde es aber sicher nicht geben.

An der Börse in Madrid lagen Bankaktien ganz vorn. Ein für Spaniens Banken ausgesprochen günstiges Gerichtsurteil zu Darlehenskosten trieb die Papiere der davon betroffenen Geldhäuser an. Den Kreditinstituten bleiben damit Rückzahlungen von mehreren Milliarden Euro erspart. BBVA und Santander gewannen 1,7 beziehungseise 2,4 Prozent.

Daneben bestimmten viele Quartalsberichte von Unternehmen das Geschehen. So setzten sich die Papiere des Handelsunternehmens Ahold Delhaize mit plus 7 Prozent klar an die Spitze des EuroStoxx 50. Der Konzern überraschte unter anderem mit unerwartet starken Zahlen zum dritten Quartal.

In Paris stiegen Aktien von Engie um 3,5 Prozent. Der Energieversorger steigerte in den ersten neun Monaten den operativen Gewinn um 5 Prozent. Papiere der Bank Credit Agricole verloren hingegen nach Quartalszahlen 1,5 Prozent.

Größter Verlierer im Londoner Leitindex "Footsie" waren ITV . Beim Fernsehsender dürfte der Brexit künftig auf die Umsätze drücken. Der Kurs rutschte um 2,8 Prozent ab.

@ dpa.de

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