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Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Europas wichtigste Börsen haben am Freitag nach dem großen Verfall an den Terminbörsen etwas Fahrt aufgenommen.

20.09.2019 - 18:35:34

Aktien Europa Schluss: Kurse ziehen nach Verfallstermin an. Der bis zum Mittag lethargische EuroStoxx 50 stieg bis auf 3578 Punkte, was den höchsten Stand seit gut vier Monaten bedeutete.

verabschiedete sich am Freitag mit einem Anstieg um 0,56 Prozent auf 5690,78 Punkte aus dem Handel. Dagegen blieb der britische FTSE 100 erneut hinter dem Gesamtmarkt zurück, dämmte bei 7337,11 Zählern sein Minus am Ende aber auf 0,26 Prozent ein. Die politische Hängepartie in London hält an: Erst Anfang kommender Woche will das oberste britische Gericht eine Entscheidung zu der von Premierminister Boris Johnson auferlegten Zwangspause des Parlaments treffen.

Vom "großen Verfall" sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Börsenindizes und einzelne Aktien, auf denselben Tag fällt. Wegen der mitunter teils wilden Zuckungen an den Märkten wurde der Begriff "Hexensabbat" geprägt. Hinter diesen Schwankungen stehen Spekulanten, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft.

Im europäischen Branchenüberblick hatten am Freitag die Aktien von Öl- und Gaskonzernen die Nase vorn: Der Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 gewann angesichts wieder steigender Ölpreise über ein Prozent.

Dahinter ging es für den Einzelhändler-Index um rund ein Prozent hoch. Ihm halfen die gut dreieinhalbprozentige Kurserholung bei der zuletzt gebeutelten britischen Baumarktkette Kingfisher und das Plus von mehr als viereinhalb Prozent bei der niederländischen Vopak - einem Spezialisten für Lagerung sowie Vertrieb von Öl- und Chemieprodukten - nach einer Kaufempfehlung der Investmentbank Jefferies. Die Papiere von Casino waren bei den Anlegern mit fast vier Prozent Plus ebenfalls gefragt. Die Franzosen bestätigten Gespräche mit dem Aldi-Konzern über den Verkauf ihres Discounters Leader Price.

Dagegen brachen die Aktien von Thomas Cook um knapp 23 Prozent ein. Der angeschlagene britische Touristikkonzern braucht mehr Geld und verhandelt über weiteres Kapital für seine Sanierungspläne. Thomas Cook spricht zum einen mit dem chinesischen Mischkonzern Fosun, der den Tui-Konkurrenten übernehmen will, zum anderen mit Banken und Anleihegläubigern.

@ dpa.de

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