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PARIS / LONDON - Europas Börsen sind am Dienstag nach deutlichen Vortagesgewinnen kaum vom Fleck gekommen.

16.02.2021 - 11:39:27

Aktien Europa: Stabil nach Vortagesplus - Warten auf Impulse von der Wall Street. Die kurz zuvor veröffentlichten ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland hoben die Laune der Anleger nur minimal. Statt eines Rückgangs im Februar hatte sich das Stimmungsbarometer deutscher Finanzexperten aufgehellt. Da die US-Börsen am Montag feiertagsbedingt geschlossen geblieben waren, werden am Nachmittag frische Impulse erwartet. "Ohne die Wall Street als Taktgeber tun sich die Aktienmärkte in Europa schwer", sagte ein Marktexperte.

legte um 0,05 Prozent auf 5789,13 Punkte zu. Der britische FTSE 100 rückte um 0,22 Prozent auf 6770,95 Punkte vor.

Die stabile Börsenstimmung begründete Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Marktes mit der für zahlreiche Konzerne überraschend stark gelaufenen Berichtssaison. Auch daher hielten Anleger an Aktien fest und suchten weitere Anlagechancen. "Am Aktienmarkt herrscht wegen Zukunftsthemen wie digitale Währungen, erneuerbare Antriebsformen in Kombination mit den konzertierten weltweiten geld- und fiskalpolitischen Anstrengungen im Kampf gegen das Corona-Virus eine Goldgräberstimmung", so Stanzl. Das liege nicht zuletzt auch daran, dass die Pandemie viele Trends beschleunige.

Unter den einzelnen Branchen in Europa hatte an diesem Tag der Bergbausektor die Nase weit vorn mit einem Plus von 1,2 Prozent. Geschäftszahlen aus diesem Bereich kamen zuvor vom Bergbaukonzern und Rohstoffhändler Glencore sowie von der BHP Group . Bei Glencore hinterließen zwar die Auswirkungen der Corona-Krise im abgelaufenen Jahr deutliche Spuren in der Bilanz, im Tagesgeschäft lief es zuletzt aber wieder besser. Auch eine Dividende soll gezahlt werden. Zudem sieht sich das Unternehmen gut für die Anforderungen der Zukunft aufgestellt. Die Aktien legten als Favorit im Sektor um 3,0 Prozent zu.

BHP gewannen nach vorgelegten Zahlen 0,4 Prozent. Chinas Hunger nach Stahl sowie steigende Eisenerzpreise gaben dem australischen Rohstoffkonzern in seinem ersten Geschäftshalbjahr kräftig Auftrieb. Das bereinigte Ergebnis legte auf 6,0 Milliarden US-Dollar (rund 5 Milliarden Euro) zu. Allerdings hatten Analysten im Schnitt noch etwas mehr erwartet.

In Paris legten die Aktien von Michelin um 0,3 Prozent zu. Wie Goldman-Analyst George Galliers kommentierte, übertraf der Reifenhersteller mit seinen Halbjahreszahlen zwar die Erwartungen deutlich, der Ausblick auf 2021 klinge jedoch gedämpft.

Adyen , Spitzenwert im EuroStoxx 50, stiegen um 1,6 Prozent auf 2169 Euro. Zum Zahlungsdienstleister hatte sich Goldman-Kollege Mohammed Moawalla positiv geäußert. Er hob nach den jüngst vorgelegten, überraschend starken Jahreszahlen das Kursziel der Aktie auf 2800 Euro an und bekräftigte sie auf der "Conviction Buy List" für besonders aussichtsreiche Papiere. Seine Zuversicht, das mittel- bis langfristige Wachstum betreffend, sei noch stärker geworden, schrieb er. Die Prämie, mit der die Aktie gehandelt wird, ist laut Moawalla angesichts des außergewöhnlich hohen Wachstums- und hohen Margenprofils von Adyen gerechtfertigt, selbst im Vergleich mit anderen rasch wachsenden Tech-Unternehmen.

@ dpa.de

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