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PARIS / LONDON - Europas Börsen haben sich am Donnerstag nach den kräftigen Einbrüchen der vergangenen Handelstage etwas stabilisiert.

29.10.2020 - 18:36:02

Aktien Europa Schluss: Stabilisierungsversuch nach Talfahrt. Zwar gab es immer noch überwiegend Verluste, doch fielen sie an den meisten Handelsplätzen gering aus. Stützend wirkten vor allem die Signale der Europäischen Zentralbank (EZB) am Nachmittag. Sie weisen in Richtung neuer Lockerungen der bereits extrem expansiven Geldpolitik. Zudem half auch, dass die US-Börsen am Donnerstag wieder den Weg zurück ins Plus fanden.

0,03 Prozent tiefer auf 4569,67 Punkten. Der Londoner FTSE 100 ("Footsie") verlor 0,02 Prozent 5581,75 Punkte.

Während der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinssitzung der EZB lenkte Präsidentin Christine Lagarde den Blick auf die nächste geldpolitische Sitzung im Dezember. Es gebe "kaum Zweifel", dass die EZB dann handeln werde, sagte sie. Zuvor hatte sie gewarnt, dass die Wirtschaft angesichts der Corona-Krise schneller als erwartet an Dynamik verliere.

Unter den Konzernen im EuroStoxx sorgte Nokia für eine herbe Enttäuschung: Der Telekomkonzern strich trotz einer Gewinnsteigerung im dritten Quartal seine zwischenzeitlich angehobenen Ziele für 2020 wieder zusammen. Die Aktien knickten als klares Index-Schlusslicht um 18,5 Prozent ein. Im "Footsie" büßten die Aktien der britischen BT Group nach deutlichen Gewinnen im Tagesverlauf schließlich 2,5 Prozent ein. Wegen der erhöhten Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen in der Corona-Krise blickt BT nun optimistischer in die Zukunft.

Der französische Telekomkonzern Orange indes schlug sich derweil im dritten Quartal wacker. Mit einem Wachstum auch auf dem Heimatmarkt machte er wegfallende Einnahmen aus dem internationalen Roaming und die Rückgänge im Geräteverkauf wett. Die Papiere setzten sich mit einem Plus von 6,1 Prozent an die Spitze des Cac-40. Die gesamte Telekombranche war hingegen mit minus 1,1 Prozent Schlusslicht unter den 19 Sektoren in Europa.

Quartalszahlen legten auch einige Finanzinstitute vor. So verdiente die schweizerische Großbank Credit Suisse deutlich weniger als im Vorjahr, was den Aktien ein Minus von 5,6 Prozent und damit den letzten Platz im Leitindex SMI einbrockte. Die britische Großbank Lloyds überraschte dagegen positiv, was den Papieren ein Plus von 2,3 Prozent bescherte. Um 7,7 Prozent abwärts ging es nach vorgelegten Zahlen zugleich für die Aktien von Standard Chartered .

In Dänemark standen außerdem die Anteilscheine von Vestas nach einer weitreichenden Vereinbarung mit dem japanischen Konzern Mitsubishi Heavy Industries (MHI) im Fokus. Sie sprangen um 7,6 Prozent hoch. Der Windkraftanlagenbauer übernimmt den Anteil von MHI am Gemeinschaftsunternehmen MHI Vestas Offshore Wind. Zugleich bauen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit aus. Analyst Ajay Patel von Goldman Sachs nannte den Schritt strategisch positiv für Vestas.

@ dpa.de

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