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PARIS / LONDON - Europas Börsen haben am Freitag dank neuer Hoffnungen auf Fortschritte in den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen deutlich zugelegt.

18.01.2019 - 11:52:24

Aktien Europa: Neue Hoffnungen für US-chinesischen Konflikt geben Auftrieb. Zudem habe die Berichtssaison der europäischen Unternehmen bisher keine größeren Negativ-Schlagzeilen geliefert, schrieb ein Anlagestratege.

rückte am Freitag um 1,09 Prozent auf 4846,58 Punkte vor und der britische FTSE 100 ("Footsie") legte um 0,94 Prozent auf 6899,32 Zähler zu.

Dem "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle des Beamtenapparates von US-Präsident Donald Trump Maßnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Finanzminister Steven Mnuchin sei ein Befürworter dieser Idee, während ihr der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer reserviert gegenüberstehe. Von der Meldung hatte zuvor schon die Aktienmärkte in den USA und Asien profitiert, auch wenn die US-Indizes nach einem schnellen Dementi des Finanzministeriums nur einen Teil ihrer Gewinne hatten verteidigen können.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 wiesen am Freitag fast alle Branchenindizes positive Vorzeichen auf. Mit am besten schlugen sich die Banken mit einem Kursgewinn von 1,39 Prozent. Börsianer sprachen von einer "Risk-on"-Stimmung. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen mit aus Investorensicht überdurchschnittlichen Risiken wie der Finanzbereich. Steigende Ölpreise ließen den Index der Öl- und Gaskonzerne um 1,37 Prozent zulegen.

Dagegen war der Index der Reise- und Freizeitunternehmen mit minus 0,11 Prozent einziger Verlierer in der Übersicht. Hier sorgte eine neue Gewinnwarnung von Ryanair für schlechte Stimmung. Der Billigflieger musste bei seiner Gewinnprognosen wegen des harten Preiswettkampfs in der Branche und derswegen sinkenden Ticketpreisen erneut zurückrudern.

Die Aktien sackten zeitweise bis zu fünf Prozent auf den tiefsten Stand seit Ende 2014. Zuletzt konnten sie sich etwas erholen und verloren etwas mehr als zwei Prozent. Die Titel von Konkurrent Easyjet büßten angesichts einer Abstufung durch die US-Bank JPMorgan fast drei Prozent ein.

Der Telekomfirmen-Index zeigte sich mit einem Plus von 0,15 Prozent ebenfalls recht schwach. Die als defensiv geltende Branche ist für gewöhnlich eher in einem negativen Marktumfeld gefragt. Dazu belastete ein rund achtprozentiger Kursrutsch der Telecom Italia nach vorläufigen Jahreszahlen. Ihr blies vor allem auf dem heimischen Markt der Wettbewerb ins Gesicht.

ITV-Papiere zogen in einem guten Branchenumfeld um fast drei Prozent an. Der britische Bezahlsender zähle weiterhin zu den wahrscheinlichsten Übernahmekandidaten in Europa, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich auf eine eigene Befragung von Händlern, Analysten und Fondsmanagern.

@ dpa.de

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