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PARIS / LONDON - Eine turbulente Börsenwoche hat am Freitag versöhnlich geendet.

13.05.2022 - 18:16:04

Aktien Europa Schluss: Versöhnlicher Wochenausklang. Börsianer begründeten die kräftige Kurserholung mit Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell, denen zufolge die Fed die Zinsschraube nicht zu stark anziehen will. In den vergangenen Wochen hatte eben diese Befürchtung die Aktienmärkte belastet.

ging es am Freitag um 2,52 Prozent auf 6362,68 Punkte hoch. Der britische FTSE 100 stieg um 2,56 Prozent auf 7418,15 Zähler.

Den Marktstrategen der Deutschen Bank zufolge beruhigten neue Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell zum Zinserhöhungskurs die Anleger etwas. Powell habe damit die Sorgen über einen großen Zinsschritt von 0,75 Prozentpunkten gedämpft, hieß es in einem Kommentar. Zuletzt hatten Ängste, dass die Notenbanken mit Leitzinserhöhungen zur Bekämpfung der hohen Inflation das globale Wirtschaftswachstum abwürgen könnten, die Aktienkurse unter Druck gesetzt.

Mit Blick auf das Sektortableau gab es in Europa nur Gewinner. Am besten schlugen sich die Aktien von Reise- und Freizeitunternehmen - ihr Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 stieg um fast fünf Prozent. Beim Telekomsektor bedeutete ein Plus von gut einem Prozent den letzten Platz.

In Paris setzten die Aktien von STMicroelectronics die Erholung vom Vortag fort und stiegen um weitere sechs Prozent. Der Halbleiterhersteller hatte am Donnerstag für die kommenden Jahre ein profitables Wachstum in Aussicht gestellt. Generell zeigten sich Chip-Werte vor dem Wochenende fest.

Renault gewannen gut fünf Prozent. Der Autobauer hatte am Vorabend Details zur Ausgliederung des Geschäfts mit Elektrofahrzeugen und Software genannt. Die dann selbständige Einheit könnte im kommenden Jahr mehr als 10 000 Mitarbeiter beschäftigen.

In Oslo stiegen die Anteilscheine von Norwegian Air Shuttle um zweieinhalb Prozent. Die Billigfluglinie übertraf im ersten Quartal mit dem Umsatz die Markterwartung. Zudem stockt das Unternehmen vor der wichtigen Sommersaison die Flotte auf.

@ dpa.de

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