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PARIS / LONDON - Die weitere Eskalation im Nordkorea-Konflikt hat am Donnerstag die Kauflust der Anleger an Europas Börsen nur kurz gehemmt.

30.11.2017 - 11:59:23

Aktien Europa: Börsen auf dem Vormarsch - Pfund belastet weiter Handel in London. Nach dem erneuten Raketentest Nordkoreas hatte US-Präsident Donald Trump eine weitere Verschärfung gegen das Land angekündigt. Nach einem zunächst nur mühsamen Start kam der EuroStoxx 50 schnell wieder in Gang und knüpfte an seine zur Monatsmitte begonnene Erholung an. Zuletzt betrug das Plus 0,56 Prozent auf 3610,03 Punkte. Auch Technologietitel, die vom Ausverkauf der Branche an der Wall Street am Vortag belastet worden waren, konnten sich wieder etwas verbessern.

schrieb seine Verluste vom Vortag fort und fiel zuletzt um 0,20 Prozent auf 7378,63 Punkte. Zeitweise war der "Footsie" bis auf wenige Punkte an sein Zwischentief von 7350 Zählern aus der vergangenen Woche herangerückt.

Die britische Währung ist seit der sich anbahnenden Einigung von London und Brüssel im Streit um die Brexit-Schlussrechnung wieder auf dem Vormarsch. Eine stärkere heimische Währung kann sich zwar negativ auf die Exportchancen der Unternehmen auswirken, doch Neil Weilson von ETX Capital wertete den Anstieg des Pfund positiv: "Die Märkte beginnen offenbar das niedere Risiko eines harten Brexit einzupreisen", schrieb er.

Die Anleger hielten am Donnerstag auch die Ölpreise fest im Auge, sie waren zuletzt etwas gestiegen: Auf dem anstehenden Treffen von Opec- und Nicht-Opec-Staaten wird eine Verlängerung des gemeinsamen Öl-Förderlimits erwartet.

Europaweit stärkste Branche waren am Mittag die Versorger, sie gingen mit einem durchschnittlichen Kursplus von 0,87 Prozent in Führung. Bautitel hinkten mit im Schnitt plus 0,10 Prozent am deutlichsten hinterher.

An der Schweizer Börse verteuerten sich die Papiere der Credit Suisse um mehr als 1 Prozent - hier kamen die Aussagen der Bank von ihrem Investorentag in London gut an. Das Geldinstitut, das immer noch mit den schwachen Märkten und einem späten Konzernumbau kämpft, will bis 2019 die Krise hinter sich bringen. Den Aktionären winken nun mittelfristig höhere Dividenden.

Das Dementi des finnischen Netzwerkausrüsters Nokia zu Gerüchten über ein angebliches Interesse an Juniper Networks half den Aktien der Finnen nicht: Sie gaben zuletzt rund ein halbes Prozent nach. Liberum-Analyst Janardan Mellon begrüßte die Nachricht. Aus seiner Sicht hätte eine Juniper-Übernahme für Nokia keine Wertsteigerung gebracht.

@ dpa.de

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