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PARIS / LONDON - Die Börsen Europas sind am Freitag auf Talfahrt gegangen.

10.08.2018 - 18:28:33

Aktien Europa Schluss: Türkei-Krise zwingt EuroStoxx in die Knie. Anleger reagierten verunsichert auf die immer zahlreicher werdenden Risiken. So stehen inzwischen nicht nur der Handelskonflikt zwischen den USA und China und die verschärften Sanktionen Washingtons gegen Russland im Fokus. Auch die Krise in der Türkei ist infolge des rasanten Kursverfalls der Lira nun ins Blickfeld der Investoren geraten.

sackte um 1,94 Prozent auf 3426,28 Punkte ab. Auf Wochensicht bedeutet das ein Minus von 1,61 Prozent. Der französische Cac 40 in Paris fiel am Freitag um 1,59 Prozent auf 5414,68 Zähler. In London gab der FTSE 100 um 0,97 Prozent auf 7667,01 Punkte nach.

Im europäischen Branchentableau gab es nur Verlierer. Der Bergbausektor war der schwächste mit minus 1,92 Prozent. Knapp davor lag die Bankenbranche mit einem Abschlag von 1,91 Prozent. Wie zu Zeiten der Griechenland-Krise fürchteten Investoren, dass die sich zuspitzende Krise in der Türkei auf das europäische Bankensystem übergreifen könnte. Die deutlichen Verluste bei der französischen BNP Paribas (-2,29%) der italienischen Unicredit (-4,73) und der spanischen BBVA (-5,16 Prozent) begründeten Marktteilnehmer mit dem besonders starken Engagement dieser Banken in der Türkei.

Aktien mit Kursgewinnen waren derweil rar gesät. An der EuroStoxx-Spitze rückten die Anteile von Sanofi um 0,75 Prozent auf 73,71 Euro vor. Die US-Bank Citigroup hatte die Aktien des französischen Pharmaunternehmens nun zum Kauf empfohlen und das Kursziel von 80 auf 93 Euro angehoben.

Die Papiere des russischen Stahlherstellers Evraz büßten als Schlusslicht im FTSE 100 dagegen rund 9 Prozent ein und litten damit besonders unter der schlechten Branchenstimmung. Dabei hatte das Unternehmen Börsianern zufolge recht positive Halbjahreszahlen präsentiert.

Die Carnival-Anteilscheine hingegen stiegen an der Index-Spitze um gut 2 Prozent. Die Kreuzschifffahrt-Reederei hatte angefangen, entsprechend ihres angekündigten Rückkaufprogramms eigene Aktien zu erwerben.

@ dpa.de

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