Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Die Börsen Europas haben am Dienstag spürbar nachgegeben.

30.11.2021 - 18:18:03

Aktien Europa Schluss: Schwach - Omikron und Powell-Aussagen im Fokus. Die leichte Erholung zum Wochenstart erwies sich als Strohfeuer, auch wenn die Aktienmärkte ihre Verluste im späteren Handelsverlauf etwas eindämmen konnten. Der EuroStoxx 50 ging letztlich mit minus 1,13 Prozent auf 4063,06 Punkte aus dem Geschäft, nachdem der Leitindex der Eurozone zeitweise um bis zu zwei Prozent abgesackt war. Auf Monatssicht ergibt sich für ihn ein Minus von 4,4 Prozent. Auf das Jahr gesehen bislang aber immer noch ein Plus von 14,4 Prozent.

ging es am Dienstag um 0,81 Prozent auf 6721,16 Punkte bergab . Der britische FTSE 100 verlor 0,71 Prozent auf 7059,45 Zähler.

Aus Branchensicht gab es am Dienstag nur einen Gewinner: Den Rohstoffsektor mit plus 0,1 Prozent. Am schlimmsten traf es den zuletzt ohnehin schon gebeutelten Reise- und Freizeitsektor , der um 2,8 Prozent absackte auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahr.

Zweitschwächste Branche war die der Einzelhändler mit minus 2,2 Prozent. Neben der Angst vor neuen Lockdown-Maßnahmen belasten auch Nachrichten des Schwergewichts Inditex . Die Anteilsscheine des Modeunternehmens büßten nach Bekanntwerden wichtiger Personalien am EuroStoxx-Ende 6,1 Prozent ein.

Nach nur zweieinhalb Jahren wechselt Inditex schon wieder seinen Vorstandsvorsitzenden aus. Carlos Crespo, der erst im Sommer 2019 die Führung übernommen hatte, wird ab sofort durch Oscar Garcia Maceiras ersetzt. Der 85-jährige Unternehmensgründer und Eigentümer Amancio Ortega regelte zudem die Besetzung an der Spitze des Verwaltungsrats. Diesen soll ab April 2022 seine 37-jährige Tochter Marta Ortega leiten, die das langjährige Gesicht des Konzerns, Paplo Isla, ablöst.

Dagegen setzte sich Schneider Electric mit einem Kursplus von 3,3 Prozent an die Spitze des Eurozonen-Leitindex. Der französische Elektrokonzern überzeugte mit seinen mittelfristigen Zielen Anleger wie Analysten - letztere sehen nun für die Konsensschätzungen Luft nach oben.

@ dpa.de

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