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PARIS / LONDON - Die Aussicht auf ein vorweihnachtliches Steuergeschenk in den USA hat am Montag auch den europäischen Börsen kräftig Auftrieb verliehen.

18.12.2017 - 18:24:46

Aktien Europa Schluss: Erwartete Steuergeschenke in den USA sorgen für Rally. Nach einer von Zurückhaltung geprägten Vorwoche sprang der EuroStoxx 50 letztlich um 1,37 Prozent auf 3609,42 Punkte hoch. Die wie erwartet ausgefallenen endgültigen Inflationsdaten für die Eurozone im November hingegen bewegten kaum.

um 0,62 Prozent auf 7537,01 Punkte nach oben.

Die Aussicht auf ein fertig geschnürtes Paket mit Inhalt US-Steuerreform sorge für gute Laune an den Börsen, kommentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "Zwar wussten die Investoren schon seit Monaten, dass der 'Weihnachtsmann' Trump dieses Geschenk vorbereitet, aber dass es tatsächlich noch rechtzeitig vor dem Fest ankommen würde, daran bestanden durchaus berechtigte Zweifel." Nun, ein Jahr nach seiner Amtseinführung, sehe es endlich danach aus, als werde das erste große Vorhaben des US-Präsidenten in die Tat umgesetzt. An diesem Dienstag sollen die Abstimmungen über den Kompromissentwurf beginnen.

Bezeichnend für die bestens gestimmten Anleger war, dass ausnahmslos alle Branchen Europas zulegten. Mit plus 0,21 Prozent war die Euphorie im Mediensektor am geringsten. Am kräftigsten legte der Bergbausektor zu mit einem Plus von 2,06 Prozent.

Unter den Einzelwerten machte vor allem der französische Rüstungskonzern Thales von sich Reden. In der Übernahmeschlacht um den niederländischen Chipkarten-Hersteller Gemalto hat er sich mit einer fast fünf Milliarden Euro schweren Offerte gegen den IT-Dienstleister Atos durchgesetzt. Durch den Zusammenschluss soll ein führendes Unternehmen bei Cyber-Sicherheit entstehen. Die Aktie des Rüstungsherstellers sprang um 8,15 Prozent hoch. Die Gemalto-Papiere verteuerten sich um 5,62 Prozent auf 49,47 Euro - das Angebot liegt bei 51 Euro. Atos gaben zugleich um 1,63 Prozent nach.

Die Papiere des irischen Billigfliegers Ryanair gaben in Dublin mit minus 3,25 Prozent den nun sechsten Tag in Folge nach. Allein am Freitag hatten sie fast 9 Prozent eingebüßt. Angesichts europaweiter Streikdrohungen der Piloten war der Billigflieger erstmals in seiner Geschichte auf die Gewerkschaften zugegangen. Um Flugausfälle in der Weihnachtswoche zu vermeiden, zeigte sich das Unternehmen bereit, die Gewerkschaften als legitime Interessenvertretungen der Piloten in den jeweiligen Ländern anzuerkennen. Beobachter rechnen nun damit, dass die Personalkosten deutlich über das von Ryanair geplante Ausmaß steigen könnten.

@ dpa.de

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