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PARIS / LONDON - Der Vergeltungsschlag des Iran auf zwei US-Stützpunkte hat am Mittwoch unter Börsianern die Sorgen vor einer kriegerischen Eskalation des Konflikts im Nahen Osten befeuert.

08.01.2020 - 11:49:25

Aktien Europa: Iranischer Vergeltungsschlag verpasst Anlegern neuen Dämpfer. Nach der Erholung der Börsen am Vortag suchten Anleger nun erneut vermehrt Schutz in als sicher geltenden Häfen wie Gold, auch die Ölpreise zogen wieder an. Hatten Asiens Börsen den Handel zuvor noch sehr schwach beendet, hielten sich die Abschläge an den europäischen Handelsplätzen indes in Grenzen. So setzen Anleger darauf, dass die Lage nicht weiter eskaliert. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 dämmte seine Verluste bis zum späten Vormittag auf minus 0,29 Prozent ein und notierte damit bei 3748,38 Punkten.

trotz nur hauchdünner Kursgewinne letztendlich aber noch am besten.

Die größten Abschläge verbuchten dagegen konjunktursensitive Branche: Werte aus dem Bereich Immobilien, Chemie, Versicherungen und die Banken standen ganz oben auf den Verkaufslisten der Anleger.

Unter den Einzelwerten im EuroStoxx 50 bewegten zudem zahlreiche Analystenkommentare. So litten besonders der Lebensmittelhersteller Danone mit einem Minus von rund zwei Prozent und der Konsumgüterkonzern Unilever mit rund einem Prozent Abschlag unter einer pessimistischen Branchenstudie der britischen Bank HSBC . Analyst Jeremy Fialko rief darin auch eine Verkaufsempfehlung für die Unilever-Papiere aus.

Aktien des Luxusherstellers Kering wurden durch eine gestrichene Kaufempfehlung durch Bernstein belastet und gaben knapp ein Prozent nach, wohingegen Signify von einem Kauf-Votum der Bank of Amerika profitierte: Für die Anteile am niederländischen Lichtspezialisten ging es zuletzt um zwei Prozent aufwärts.

In London ging es unterdessen für die Aktien des Einzelhändlers Sainsbury nach enttäuschenden Umsatzzahlen um knapp 0,70 Prozent abwärts.

@ dpa.de