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Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Der EuroStoxx hat am Donnerstag in einem von Vorsicht geprägten Marktumfeld nachgegeben.

28.11.2019 - 11:49:25

Aktien Europa: Anleger zögern wegen Hongkong-Konflikt. Anhaltende Spannungen zwischen den USA und China, die sich nun vor allem um die Hongkong-Krise drehten, kosteten den Leitindex der Eurozone einige Punkte. Zuletzt fiel er um 0,23 Prozent auf 3704,19 Punkte. Das Hin und Her der vergangenen Tage um die Marke von 3700 Punkten ging damit weiter.

in Paris um 0,2 Prozent auf 5914,59 Punkte, während der FTSE 100 in London ein halbes Prozent auf 7392,81 Zähler verlor. Im Tagesverlauf sind auch keine Impulse aus den USA mehr zu erwarten, weil dort der Handel wegen "Thanksgiving" pausiert.

In der Branchenbetrachtung war - wie zuletzt an schwachen Handelstagen üblich - eine Umschichtung der Anleger von zyklische in defensive Aktien zu beobachten. Die Teilindizes der Immobilien- und Einzelhandelswerte verzeichneten moderate Gewinne. Etwas stärker nach unten ging es für Banken sowie die Technologie- und Automobilbranche.

Nicht in dieses Schema passt der Telekomsektor, der mit seinen Dividenden normalerweise als defensiv angesehen wird, aber nun gemessen am Teilindex Stoxx Europe 600 Telecoms um 0,7 Prozent fiel. Geprägt war er von den Vodafone -Aktien, die vor allem wegen einer gezahlten Sonderdividende ein großer Verlierer waren.

Zu den Vodafone-Kursverlusten trug aber auch die Sorge vor wachsender Konkurrenz in Europa bei. Der spanische Telefonica-Konzern will sich künftig auf nur noch vier Kernmärkte konzentrieren - darunter mit Spanien, Großbritannien und Deutschland jene Länder, die auch bei den Briten zu den Kernmärkten zählen. Die Telefonica-Anleger reagierten erfreut: mit einem Anstieg um 1,6 Prozent waren die Papiere der Spitzenreiter im EuroStoxx.

In Paris waren Remy Cointreau nach Zahlen mit minus 3,1 Prozent ein großer Verlierer. Der Spirituosenkonzern habe mit dem operativen Ergebnis im ersten Halbjahr die ohnehin schon gesunkenen Markterwartungen nochmals verfehlt, zeigte sich ein Börsianer ziemlich enttäuscht.

Zu den Verlierern im Londoner "Footsie" zählten die 1,9 Prozent leichteren Aktien von Johnson Matthey wegen eines pessimistischen Analystenkommentars. JPMorgan spricht dem Spezialchemiekonzern nun mit "Underweight" ein negatives Votum aus. Wegen des Trends zur Elektromobilität sieht Analyst Chetan Udeshi Gegenwind unter anderem im Geschäft mit Autokatalysatoren.

Ein spektakulärer Kurssprung hingegen gelang in London den Papieren von Virgin Money , die nach Zahlen einen Satz nach oben machten um fast ein Viertel. Große Freude bereitete den Anlegern eine positive Entwicklung der Zinsmarge und eine verbesserte Kapitalsituation des Finanzdienstleisters.

@ dpa.de

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