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PARIS / LONDON - Der eskalierende Handelskrieg zwischen den USA und China hat den Anlegern an Europas wichtigsten Aktienmärkten den Wochenstart verhagelt.

13.05.2019 - 18:27:36

Aktien Europa Schluss: Verschärfung im Zollkonflikt verhagelt Wochenauftakt. Der EuroStoxx in Paris ging es am Montag um 1,22 Prozent auf 5262,57 Punkte nach unten. In London sank der FTSE 100 unter anderem dank festerer Ölwerte um unterdurchschnittliche 0,55 Prozent auf 7163,68 Punkte.

weit ins Minus. Auch die Papiere von Rohstoffunternehmen wurde sehr gemieden. Die entsprechenden Indizes fielen um 2,7 Prozent beziehungsweise 2,5 Prozent.

Unter den Einzelwerten litten europaweit die Aktien des Sensorenherstellers AMS mit einem Verlust von 8,6 Prozent mit am meisten unter der Eskalation im Handelsstreit. Der Zulieferer zählt sowohl amerikanische als auch asiatische Smartphone-Hersteller zu seiner Kundschaft und unterhält Produktionsstandorte in China.

Die Spekulation um eine drohende Dividendenkürzung von Vodafone drückte den europäischen Telekomsektor um 2,2 Prozent nach unten. Vodafone-Papiere büßten als Schlusslicht im Stoxx-50-Index 5,2 Prozent an Wert ein. Die "Sunday Times" hatte berichtet, der britische Mobilfunkkonzern könnte wegen hoher Kosten für die 5G-Frequenzauktion in Deutschland mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen am Dienstag auch die Dividende zusammenstreichen.

Zu den Anlegerfavoriten in Europa gehörten am Montag die B-Aktien von Shell mit einem Kursplus von 1,0 Prozent. Die Ölbranche erscheine nach der jüngsten Korrektur attraktiv, schrieb Analyst Gordon Gray von der britischen Investmentbank HSBC. Die künftigen Liquiditätszuflüsse dürften dem Konzern auch nach Auslaufen des aktuellen Programms hohe Aktienrückkäufe erlauben.

Eine mögliche Fusion der Fondsanbieter von Deutscher Bank und UBS wird Insidern zufolge unwahrscheinlicher. Die Gespräche zwischen den beiden beteiligten Großbanken seien ins Stocken geraten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Bei dem Deal soll es darum gehen, die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS mit dem entsprechenden Bereich der schweizerischen Großbank UBS zusammenzuführen. Sprecher von Deutscher Bank, UBS und DWS lehnten eine Stellungnahme ab. Der Aktienkurs der UBS fiel letztlich um 2,1 Prozent.

@ dpa.de

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