Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - Das eher träges Geschäft an Europas Börsen hat sich am Freitag fortgesetzt.

12.11.2021 - 11:48:26

Aktien Europa: EuroStoxx leicht im Plus - Richemont mit starken Zahlen. Angesichts der uneinheitlichen US-Vorgaben reichte es beim EuroStoxx 50 nur zu einem minimalen Zuwachs von 0,02 Prozent auf 4349,58 Punkte.

um 0,19 Prozent auf 7072,81 Zähler kletterte, gab der britische FTSE 100 um 0,5 Prozent auf 7347,30 Zähler nach. Hier belasteten Abgaben der Rohstoffwerte.

Die unentschiedene Entwicklung spiegelte die durchwachsene Nachrichtenlage wider. Einerseits legten die Unternehmen mehrheitlich gute Zahlen vor. Auch die Konjunkturdaten stützen: Die Produktion der Industrieunternehmen in der Eurozone war im September nicht so stark wie befürchtet geschrumpft.

Andererseits gab es erneut Warnsignale von der Inflationsseite. Im Oktober stiegen die deutschen Großhandelspreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 15,2 Prozent, in Spanien erhöhten sich die Verbraucherpreise im selben Monat um 5,4 Prozent.

Die LBBW verwies in diesem Zusammenhang auch auf die US-Verbraucherpreise, die im Oktober so stark wie seit 30 Jahren nicht mehr geklettert waren, "was die Notenbanken möglicherweise zu früheren Zinserhöhungen zwingt." Und damit nicht genug: "Auch die chinesische Immobilienkrise ist noch längst nicht ausgestanden".

Gewinne verzeichneten die Luxusgüteraktien. Der Schmuck- und Uhrenkonzern Richemont hatte glänzende Zahlen vorgelegt. In der ersten Jahreshälfte 2021/22 hatten die Genfer den Umsatz und die Profitabilität so stark gesteigert, dass sogar das Vorkrisenniveau übertroffen wurde. Die Aktie rückte um über neun Prozent vor, andere Branchengrößen wie Kering und LVMH waren ebenfalls gefragt.

Auch im Autosektor gab es positive Überraschungen. Der italienische Reifenhersteller Pirelli hatte nach einem starken Geschäft in den ersten neun Monaten erneut die Prognose für den Umsatz erhöht. Mit einem Plus von über vier Prozent setzte die Aktie ihre mittelfristige Aufwärtsbewegung fort.

Nicht ganz so gut kamen die Zahlen von Astrazeneca an. Der Pharmakonzern rutschte im dritten Quartal trotz eines kräftigen Umsatzsprungs in die roten Zahlen. Höhere Kosten für Forschung und Entwicklung und den Vertrieb, aber auch im Zusammenhang mit der Übernahme des US-Biotechnologieunternehmens Alexion belasteten. Nach der starken Entwicklung der vergangenen Wochen ging es nun um über drei Prozent nach unten. Auch der Pharmasektor hinkte dem Gesamtmarkt hinterher.

@ dpa.de

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