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PARIS / LONDON - An Europas Börsen ist die Euphorie nach den jüngsten Entspannungssignalen im Handelsstreit bereits wieder verflogen.

04.12.2018 - 18:24:36

Aktien Europa Schluss: Ernüchterung nach Hoffnungssignalen im Handelsstreit. Die wichtigsten Aktienindizes legten am Dienstag den Rückwärtsgang ein. Zum Wochenstart hatten die Märkte noch erleichtert darauf reagiert, dass ab Januar geplante US-Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar für vorerst 90 Tage ausgesetzt werden sollen.

fiel um 0,80 Prozent auf 3189,25 Punkte. Der französische Cac 40 verlor 0,82 Prozent auf 5012,66 Punkte.

In London schloss der FTSE 100 0,56 Prozent tiefer bei 7022,76 Zählern. Dort steht nach wie vor das umstrittene Brexit-Abkommen im Fokus, über das das britische Unterhaus von diesem Dienstag an mehrere Tage diskutieren wird.

Unter den europäischen Branchen war die der Autowerte nach einer Erholung am Vortag nun wieder mit minus 2,52 Prozent Schlusslicht. Der Sektor der Nahrungsmittel- und Getränkehersteller indes legte um 0,58 Prozent zu und nahm damit die Spitze unter den Indizes des Stoxx Europe 600 ein.

Ansonsten standen Aktien von Fluggesellschaften im Blick. Die immer noch hohen Ölpreise belasteten etwa die Papiere der Air France-KLM an der Euronext mit rund 6 Prozent. IAG-Anteilsscheine gaben in London um fast 3 Prozent nach. Der vorausgegangene starke Ölpreisverfall hatte die Kurse der Fluggesellschaften jüngst kräftig nach oben getrieben. Seit Ende Oktober hatte etwa der Kurs der Air France-KLM um rund ein Viertel zugelegt.

Um rund 2 Prozent abwärts ging es für die Papiere von Ryanair . Bei dem Billigflieger müssen die Passagiere zunächst keine weiteren Streiks an den deutschen Basen fürchten. Das Unternehmen hatte sich mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit auf wesentliche Eckpunkte eines umfassenden Tarifwerks geeinigt, das nun näher verhandelt werden soll.

Ferner sackten die Aktien der IG Group um fast 10 Prozent ab. Die Londoner Online-Handelsplattform rechnet wegen regulatorischer Belastungen mit einem Umsatzrückgang im ersten Halbjahr.

Eine skeptische Analystenstimme der US-Bank Merrill Lynch drückte die Papiere des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns BAE Systems unter den Schlusslichtern im "Footsie" um 5,53 Prozent ins Minus.

@ dpa.de

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