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PARIS / LONDON - An Europas Börsen haben am Montag die Anleger nach den Kursverlusten zum vergangenen Wochenschluss wieder Mut geschöpft.

08.08.2022 - 19:33:59

Aktien Europa Schluss: Gewinne - Zinsangst rückt etwas in den Hintergrund. Die wichtigsten Indizes verzeichneten Gewinne.

ging es um 0,80 Prozent auf 6524,44 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 ("Footsie") legte um 0,57 Prozent auf 7482,37 Punkte zu.

Am Freitag hatte ein starker Arbeitsmarktbericht aus den USA einmal mehr die Sorge geweckt, dass die tonangebende US-Notenbank Fed im Kampf gegen die sehr hohe Inflation die Leitzinsen stärker anheben könnte als gedacht. Weitere Hinweise bezüglich der Gangart der Fed erhoffen sich die Anleger von den US-Verbraucherpreisen, die am Mittwoch veröffentlicht werden.

Zu Wochenbeginn herrschte am Markt Zuversicht und die Strategen der US-Bank JPMorgan blieben in Richtung Jahresende optimistisch gestimmt für Aktien. Nach einem großen Zinsschritt im September dürfte die Fed deutlich zurückhaltender und datenbezogen agieren, erwartet Experte Mislav Matejka.

Im EuroStoxx hatten die Titel der spanischen Modekette Inditex mit einem Zuwachs von fast viereinhalb Prozent die Nase vorn. Schlusslicht waren Deutsche Post mit minus 2,7 Prozent, die allerdings am Freitag nach Quartalszahlen deutlich zugelegt hatten.

Im Fokus standen am Montag Veolia . Wegen kartellrechtlicher Bedenken will der französische Versorger das britische Entsorgungsgeschäft des übernommenen Konkurrenten Suez verkaufen. Die Sparte soll an die Investmentbank Macquarie gehen. Die Anteile von Veolia gewannen zwei Prozent.

An der Börse in London waren Hargreaves Landsdown mit einem Plus von gut sieben Prozent gefragt. Analysten erhöhten nach den am Freitag präsentierten Geschäftszahlen der Investmentgesellschaft ihre Schätzungen.

In Mailand rückten die Papiere des Ende Juni an die Börse gegangenen Unternehmens Industrie De Nora um knapp zwei Prozent vor. Der führende Anbieter von Elektroden und Technologien rund um Wasser sei ein wichtiger Wegbereiter für die Revolution des grünen Wasserstoffs, schrieb Analystin Zoe Clarke von der US-Investmentbank Goldman Sachs.

@ dpa.de

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