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Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - An den europäischen Aktienmärkten ist nach den Kursgewinnen am Donnerstag wieder Tristesse eingekehrt.

20.02.2020 - 18:16:45

Aktien Europa Schluss: EuroStoxx wieder unter Druck - Hartnäckige Virussorgen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab am Ende um 1,09 Prozent auf 3822,98 Punkte nach. Zu Handelsbeginn hatte er zwar noch kurz erneut den höchsten Stand seit3 seit 2008 erreicht, dann aber war er schnell in die Verlustzone abgerutscht, der er bis zum Schluss nicht wieder entkam. Im Späthandel weitete er seine Verluste dann gemeinsam mit den US-Börsen aus.

verlor 0,80 Prozent auf 6062,30 Punkte. Außerhalb der Eurozone schlug sich der Londoner FTSE 100 etwas besser. Er gab am Ende mit minus 0,27 Prozent auf 7436,64 Punkten weniger stark nach.

Die jüngsten Maßnahmen der chinesischen Notenbank zur Stützung der Wirtschaft reichen laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners zunächst nicht aus, um die Angst der Börsianer vor einer weiteren Ausbreitung des Virus nachhaltig zu bekämpfen.

Die Aktien einiger Unternehmen, bei denen China als bedeutender Wachstumsmarkt bekannt ist, waren nun wieder unter den Verlierern. Die am Vortag gefragten Luxusgüterwerte zum Beispiel gehörten mit Abschlägen von 3,5 respektive 2,2 Prozent bei Kering und LVMH dazu.

Auch Autowerte werden durchaus zu diesem Kreis gezählt, am Ende waren sie in der Sektorwertung aber mit einem Anstieg um 0,4 Prozent bei ihrem Branchenindex der einzige Lichtblick. Kursgewinne von bis zu 3 Prozent bei Daimler , Renault und dem Zulieferkonzern Faurecia gaben hier die positive Richtung vor.

Frische Geschäftszahlen spalteten derweil den EuroStoxx. Am Indexende etwa knickten die Aktien von Telefonica um 3,8 Prozent ein. Der spanische Telekommunikationskonzern machte überraschend im vierten Quartal unter anderen wegen Umbaukosten und einer Steuerbelastung einen Verlust.

Um 3,5 Prozent nach unten ging es außerdem für die Papiere von Axa . Der Gewinn des französischen Versicherers im abgelaufenen Jahr enttäuschte die Anleger.

An der Indexspitze dagegen schnellten die Anteilsscheine des französischen Industriekonzerns Schneider Electric um 5,7 Prozent in die Höhe. Von Analysten als solide bewertete Resultate reichten aus, damit sie erstmals in ihrer Geschichte mehr als 100 Euro kosteten.

Die Papiere von Air France-KLM sackten derweil in Paris um 3,5 Prozent ab. Die Fluggesellschaft rechnet wegen des Coronavirus zwischen Februar und April mit einer Belastung in Höhe von 150 bis 200 Millionen Euro.

In Zürich mussten die Aktionäre von Swiss Re einen Kursrutsch um 8 Prozent hinnehmen. Der Schweizer Rückversicherer steigerte 2019 den Gewinn nicht so stark wie von Experten erwartet. Hohe Schadenskosten haben ihm das Ergebnis im Schlussquartal verhagelt.

@ dpa.de