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Stoxx 50, EU0009658160

PARIS / LONDON - An den europäischen Aktienmärkten ist nach den Kursgewinnen zur Wochenmitte ein wenig Tristesse eingekehrt.

20.02.2020 - 12:01:24

Aktien Europa: EuroStoxx wieder im Minus - Virussorgen halten sich hartnäckig. Die wichtigsten Aktienindizes gaben am Donnerstag überwiegend moderat nach.

ging es um 0,24 Prozent auf 6096,47 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE 100 bewegte sich bei 7457,63 Punkten kaum vom Fleck.

Die Sorgen vor dem Coronavirus ebben nicht ab. Zwar ging die Zahl der Neuinfektionen in China nach offiziellen Angaben auf den tiefsten Stand seit Wochen zurück - allerdings sorgt eine erneut geänderte Zählweise für Verwirrung. Zudem meldete Südkorea einen deutlichen Anstieg der Coronavirus-Fälle.

Die jüngsten Maßnahmen der chinesischen Notenbank zur Stützung der Wirtschaft reichen derweil laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners zunächst nicht aus, um die Angst der Börsianer diesseits des Atlantiks vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Unternehmen und Verbraucher kommen in China als Folge der Virus-Krise günstiger an Kredite. So sinken die Referenzzinsen für ein- und fünfjährige Bankkredite.

Frische Geschäftszahlen spannten derweil den gesamten EuroStoxx auf. Am Indexende etwa knickten die Aktien von Telefonica um rund 4 Prozent ein. Der spanische Telekommunikationskonzern machte überraschend im vierten Quartal unter anderen wegen Umbaukosten und einer Steuerbelastung einen Verlust. Um rund 3 Prozent nach unten ging es für die Papiere von Axa . Der Gewinn des französischen Versicherers im abgelaufenen Jahr enttäuschte die Anleger.

An der Index-Spitze schnellten die Anteilsscheine von Schneider Electric um zuletzt fast 8 Prozent in die Höhe, nachdem sie im Handelsverlauf sogar ein Rekordhoch erreicht hatten. Analysten bezeichneten die Resultate des französischen Industriekonzerns als solide. Der Umsatz im abgelaufenen Jahr lag zudem leicht über den Erwartungen der Analysten.

Ebenfalls in Paris sackten die Papiere von Air France-KLM um mehr als 4 Prozent ab. Die Fluggesellschaft rechnet wegen des Coronavirus zwischen Februar und April mit einer Belastung in Höhe von 150 bis 200 Millionen Euro.

In Zürich mussten die Aktionäre von Swiss Re ein Minus von fast 4 Prozent hinnehmen. Der Schweizer Rückversicherer steigerte 2019 den Gewinn nicht so stark wie von Experten erwartet.

An der Londoner Börse schließlich gehörten die Papiere von Lloyds und BAE Systems mit Gewinnen von jeweils gut 3 Prozent zu den Favoriten. Die Großbank Lloyds blickt trotz des Brexits und des für Finanzinstitute zum Teil schwierigen Umfelds wie den niedrigen Zinsen zuversichtlich auf 2020 und der Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE Systems steigerte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn deutlich.

@ dpa.de