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PARIS / LONDON - Am europäischen Aktienmarkt haben die Anleger nach der jüngsten Rally erst einmal etwas durchgeschnauft.

17.05.2019 - 11:56:25

Aktien Europa: Wenig Bewegung nach zuletzt gutem Lauf. So ging es für den EuroStoxx als Leitindex der Eurozone bis zum späten Freitagvormittag um 0,13 Prozent auf 3433,94 Punkte nach unten.

0,24 Prozent auf 7335,59 Punkte.

Thema des Tages ist die Furcht der europäischen Essensauslieferer vor einem von Amazon finanziell geförderten Konkurrenten Deliveroo. Der Online-Gigant bestätigte, dass sich der Konzern an einer Finanzierungsrunde für das private Unternehmen Deliveroo als größter Investor beteiligen will. Damit könnte nach Einschätzung von Marktteilnehmern den etablierten Anbietern ein finanzstarker Wettbewerber erwachsen. Ein zunehmender Preisdruck drohe die Margen zu belasten.

Damit büßten in London die Aktien von Just Eat als klares Schlusslicht im "Footsie" rund 7 Prozent ein. Die Papiere der niederländischen Takeaway.com verloren an der Euronext mehr als 4 Prozent.

An der Spitze des FTSE 100 zogen die Anteilsscheine von Easyjet um gut 3 Prozent an. Teurer Treibstoff und gesunkene Ticketpreise hatten den britischen Billigflieger zwar im Winterhalbjahr tiefer in die roten Zahlen getrieben. Anleger begrüßten jedoch, dass Easyjet nun unter anderem den Flugplan optimieren will, um die Kosten pro verkauftem Ticket zu senken.

In Zürich sicherten sich die Papiere von Richemont mit einem Plus von fast 1 den ersten Platz im Leitindex SMI . Der Schweizer Uhren- und Schmuckhersteller legte im vergangenen Jahr dank Übernahmen und gut laufender Geschäfte in China deutlich zu.

Positive Quartalszahlen gab es auch von Vallourec . Der Stahlrohrhersteller habe beim Umsatz und beim operativen Ergebnis die Markterwartungen übertroffen, lobten die Analysten von Goldman Sachs. Die Aktien zogen um gut 9 Prozent an.

In Amsterdam schließlich fielen die Anteilsscheine von PostNL nach einem kritischen Analystenkommentar um mehr als 3 Prozent. Zwischenzeitlich waren die Anteilsscheine auf den tiefsten Stand seit Mai 2013 abgerutscht. Bei dem niederländischen Logistiker verzögerten sich die angepeilten Kostensenkungsmaßnahmen, schrieb der Experte David Kerstens von Jefferies.

@ dpa.de

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