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S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Sorgen über steigende Neuinfektionen und schwindende Hoffnungen auf weitere Corona-Wirtschaftshilfen vor den US-Präsidentschaftswahlen haben den Dow Jones Industrial zum Wochenstart schwer belastet.

26.10.2020 - 19:15:26

Aktien New York: Corona-Sorgen beschleunigen Talfahrt von Dow & Nasdaq. Nach einem schwachen Start, der das weltweit bekannteste Börsenbarometer unter die Marke von 28 000 Punkten drückte, ging es im Verlauf noch etwas steiler abwärts. Rund zwei Stunden vor Handelsschluss sackte der Dow um 2,95 Prozent auf 27 499,94 Punkte ab auf den tiefsten Stand seit Anfang Oktober.

mit minus 4,4 Prozent zu den größten Verlierern. Im S&P gaben Lockheed Martin um 2,6 Prozent nach und Raytheon Technologies um 3,5 Prozent.

Salesforce litten als Schlusslicht im Dow mit minus 4,6 Prozent unter den gestutzten Jahreszielen und mittelfristigen Zielen des deutschen Software-Konzerns SAP .

Die Anteilsscheine von Apple , die anfangs noch zugelegt hatten, konnten sich der zunehmenden Stimmungseintrübung zuletzt nicht mehr entziehen. Sie büßten 1,1 Prozent ein. Der iPhone-Hersteller wird an diesem Donnerstag seine Quartalszahlen vorlegen. Analysten sind optimistisch. JPMorgan etwa rechnet damit, dass Apple die Erwartungen am Markt moderat übertreffen wird. Zudem habe der Ausblick Luft nach oben, da Daten der Zulieferer für höhere Fertigungszahlen der neuen 5G-fähigen iPhones sprächen, hieß es etwa in einer aktuellen Studie der US-Bank.

Die Papiere von Otis Worldwide erholten sich dagegen etwas von ihren frühen Verlusten. Nach besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zum dritten Quartal hatten sie zunächst mehr als 2 Prozent eingebüßt, zuletzt waren es nur noch 0,5 Prozent. Erst Mitte Oktober allerdings hatten sie bei 66 US-Dollar ein Rekordhoch erklommen. Der Aufzughersteller wurde im Frühjahr über eine Ausgliederung durch United Technologies an die Börse gebracht. Grund waren Auflagen, die der Mischkonzern für die Übernahme von Raytheon Technologies erfüllen musste. Anschließend benannte sich United dann in Raytheon Technologies um.

Im Nasdaq-Auswahlindex 100 waren die Anteilscheine des Spielzeugherstellers Hasbro Schlusslicht mit minus 10 Prozent. Am Markt wurde bemängelt, dass der vorgelegte Quartalsbericht nicht so stark ausgefallen war wie der jüngst vom Wettbewerber und Barbie-Hersteller Mattel vorgelegte.

@ dpa.de

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