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NEW YORK - Schlechte Nachrichten vom Chip-Riesen Intel und die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China haben den Anlegern kurz vor dem Wochenende aufs Gemüt geschlagen.

24.07.2020 - 22:23:58

Aktien New York: Hiobsbotschaft von Intel und US-China-Konflikt belasten. Vor allem an der Technologiebörse Nasdaq purzelten am Freitag die in den vergangenen Wochen und Monaten teils stark gestiegenen Kurse. Beim Leitindex Dow hielt sich der Verlust im frühen Handel mit 0,47 Prozent auf 26 526 Punkte noch in Grenzen. Auf Wochensicht steht damit ein Minus von gut einem halben Prozent zu Buche.

fiel um 0,62 Prozent auf 3215,63 Zähler.

Als Vergeltung für die Schließung eines chinesischen Konsulats durch die USA macht die Volksrepublik nun eine amerikanische Vertretung in Chengdu im Südwesten des Landes dicht. "Investoren schauen sehr genau auf jedes Anzeichen einer Eskalation des Konflikts", sagte Analyst Chris Hussey von Goldman Sachs. Das könne man auch am Goldpreis festmachen. Der Preis für das als sichere Anlage geltende Edelmetall stieg am Freitag erstmals seit 2011 über 1900 US-Dollar je Unze.

Bei Intel fürchten Anleger angesichts der verschobenen Einführung einer neuen Halbleiter-Generation nun, dass das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz in technologischen Rückstand gerät. Die Barclays Bank und das Analysehaus Bernstein rieten am Freitag zum Verkauf von Intel-Aktien. Analysten anderer Häuser senkten die Kursziele für die Papiere.

Mit dem Kurseinbruch von Intel gerieten auch andere Chip-Aktien wie KLA, Applied Materials und Micron Technology unter Kursdruck. Anders die Papiere von Advanced Micro Devices , die um 16,5 Prozent nach oben schnellten auf ein Rekordhoch. Branchenexperten zufolge könnte AMD der große Profiteur der Probleme des Kontrahenten Intel sein.

Größter Gewinner im Leitindex Dow waren die Aktien von Verizon mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent. Der Telekomkonzern hat im zweiten Quartal bei Umsatz und Ergebnis besser abgeschnitten als erwartet. Die Papiere des Technologiekonzerns Honeywell fielen nach Quartalszahlen um 2,8 Prozent.

Bei den Aktien von Tesla machten Anleger wie schon am Vortag Kasse. Nach einem Rücksetzer von 5 Prozent am Donnerstag fielen sie um weitere 6,4 Prozent. Von Ende Juni bis Mitte Juli waren sie um fast 90 Prozent nach oben geschossen. Viele Analysten halten die Papiere des Herstellers von Elektrofahrzeugen für heillos überbewertet.

Der Eurokurs stieg im späten US-Devisenhandel in der Spitze auf 1,1646 US-Dollar, den höchsten Stand seit September 2018. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1608 (Donnerstag: 1,1569) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8615 (0,8644) Euro gekostet. Am US-Rentenmarkt gaben richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen um 2/32 Punkte auf 100 12/32 Punkte zu und rentierten mit 0,584 Prozent./bek/he

Von Benjamin Krieger, dpa-AFX

@ dpa.de

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