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NEW YORK - Ohne gesicherte Fortschritte im Handelskrieg hat die Wall Street am Donnerstag nur wenig Boden gutgemacht.

05.12.2019 - 22:31:44

Aktien New York Schluss: Anleger zögern mangels Klarheit im Zollstreit. Der Dow Jones Industrial mühte sich am Ende knapp mit 0,10 Prozent ins Plus. Mit 27 677,79 Punkten verteidigte er seine Gewinne vom Vortag, als neuer Optimismus im Zollkonflikt eine Erholung vom Tief seit Anfang November ermöglichte.

stieg um 0,15 Prozent auf 3117,43 Punkte, während der technologielastige Nasdaq 100 0,14 Prozent auf 8308,40 Punkte gewann.

Auch auf Unternehmensseite war die Nachrichtenlage ruhig. Auswirkungen auf die Kurse hatten im Dow vor allem Analystenkommentare, allen voran zu Nike . Die Aktien waren mit einem Anstieg um 2,2 Prozent der Spitzenreiter, nachdem Goldman Sachs sie auf eine Liste der besonders vielversprechenden Anlageempfehlungen setzte. Analystin Alexandra Walvis sieht den Sportartikelkonzern unmittelbar vor einer Phase mit deutlich beschleunigtem Gewinnwachstum.

Ein weiterer Gewinner im Dow waren die Papiere von Apple mit 1,5 Prozent. Hier kam bei den Anlegern gut an, dass die Citigroup mit einem neuen Kursziel von 300 US-Dollar wieder Luft nach oben für die Aktie sieht. Analyst Jim Suva verspricht sich dank Produkten wie der Apple Watch und dem AirPod von dem Technologiekonzern ein starkes Weihnachtsquartal.

Das Schlusslicht waren 3M mit einem Abschlag von 1,7 Prozent. Hier wurde als Belastung auf einen Bericht verwiesen, wonach bestimmte Produkte des Mischkonzerns als Gefahrenstoffe deklariert werden könnten. Bei Anlegern wecke dies Sorgen vor Folgeverpflichtungen, hieß es. Auch beim Chemiekonzern Chemours wurden Verluste von 2,4 Prozent damit begründet.

Am breiten Markt waren die Papiere der Supermarktkette Kroger mit 3 Prozent ein größerer Verlierer wegen enttäuschender Resultate zum dritten Quartal.

US-Staatsanleihen haben am Donnerstag geschwächelt. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 9/32 Punkte auf 99 16/32 Punkte und rentierten mit 1,81 Prozent. Der Euro ist gestiegen, er kostete in New York zuletzt 1,1107 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1094 (Mittwoch: 1,1071) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9140 (0,9024) Euro./tih/fba

Von Timo Hausdorf, dpa-AFX

@ dpa.de

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