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S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Nach einem deutlichen Beschäftigungsanstieg im November ist es am Freitag an der Wall Street nach oben gegangen.

06.12.2019 - 20:12:43

New York: Versöhnlicher Wochenschluss dank Jobdaten. Der Dow Jones Industrial rückte nach einer Handelsstunde um ein Prozent auf 27 955,72 Punkte vor. Zum Rekord aus der Vorwoche von 28 174 Punkten machte er damit wieder Boden gut. In der Wochenbilanz konnte er sein Minus, das dem Kursrutsch vom Montag geschuldet ist, auf etwa 0,3 Prozent eingrenzen.

um 1,00 Prozent auf 3148,61 Punkte aufwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte angetrieben von steigenden Chipwerten um 1,08 Prozent auf 8398,43 Zähler vor. Die Halbleiterbranche gilt als besonders stark von der Konjunktur abhängig. Für Micron zum Beispiel ging es um 3,1 Prozent nach oben.

Im Dow mauserten sich die Aktien von Goldman Sachs mit 3,5 Prozent zum zweitgrößten Gewinner wegen der Hoffnung, dass die Investmentbank in der mutmaßlichen Korruptions- und Geldwäscheaffäre beim malaysischen Staatsfonds 1MDB mit weniger Rechtskosten davonkommen könnte als erwartet. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Freitag unter Berufung auf Kreise, dass die USA erwägen, die Ermittlungen für eine Zahlung von weniger als 2 Milliarden US-Dollar beizulegen.

Ansonsten waren im Leitindex die Ölwerte mit die stärksten Gewinner: ExxonMobil und Chevron stiegen um jeweils 1,8 Prozent, ConocoPhillips rückten im S&P sogar um 3,4 Prozent vor. Rückenwind gab hier konform mit dem Ölpreis die Nachricht, dass sich das Ölkartell Opec und kooperierende Staaten auf eine weitere Förderbeschränkung um 500 000 Barrel pro Tag einigte.

An das Nasdaq-Börse sorgte vor allem die Parfümeriekette Ulta Beauty mit einem Kurssprung um 13 Prozent für Aufsehen. Börsianer sprachen hier nach einem erfolgreichen dritten Quartal von einer Erholungsrally. Erleichterung brachten demnach vor allem die angehobenen Gewinnziele für das Gesamtjahr.

Schlechte Nachrichten kamen derweil von Uber wegen eines Berichts über eine Vielzahl von sexuellen Übergriffen in den vergangenen zwei Jahren. Der Fahrdienst-Vermittler betonte zwar, dass 99,9 Prozent aller Fahrten ohne Probleme verlaufen seien. Die Anleger wurden von der Meldung aber dennoch beunruhigt, wie ein Rückgang um 2,3 Prozent zeigt.

Die Aktien von 3M und Chemours erholten sich deutlich um 4 beziehungsweise 12 Prozent von ihren Kursverlusten vom Vortag. Anders als am Donnerstag spekuliert hieß es nun, dass über eine Deklaration bestimmter Produkte als Gefahrengut noch nicht final entschieden sei. Sorgen vor Folgeverpflichtungen ließen daraufhin wieder deutlich nach.

@ dpa.de

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