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NEW YORK - Nach der Vortages-Kurserholung ist es mit der Kauffreude am New Yorker Aktienmarkt schon wieder vorbei: Am Mittwoch rutschte der Leitindex Dow Jones Industrial im frühen Handel um 1,64 Prozent ab auf 25 602,57 Punkte.

07.08.2019 - 16:44:40

Aktien New York: Jüngste Kurserholung war eine Eintagsfliege. Tags zuvor hatte er noch über ein Prozent fester geschlossen und so zumindest einen Teil des fast fünfeinhalbprozentigen Kursrutsches wieder gut gemacht, den der eskalierte amerikanisch-chinesische Handelsstreit ausgelöst hatte.

verlor 0,42 Prozent auf 7490,03 Zähler.

Es sei angesichts der jüngsten Ereignisse noch zu früh, die Stabilisierung am Vortag mit irgendeiner Art von Optimismus in Verbindung zu bringen, schrieb Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Sie erweist sich vielmehr als kurze Pause vor weiteren Kursverlusten.

China hatte zum Wochenauftakt die Landeswährung Yuan abgewertet und damit die Eskalationsspirale im Handelskrieg mit den USA weiter angetrieben. An den Börsen hatte dies Verkaufswellen ausgelöst. Am Vortag wurden die Indizes dann von der Maßnahme der chinesischen Zentralbank gestützt, den Mittelkurs des Yuan etwas höher festzulegen und so die Abwertung der Landeswährung zu bremsen.

Von den Unternehmen kamen am Mittwoch keine positiven Impulse. Dass Walt Disney die Erwartungen für das vergangene Geschäftsquartal trotz des Erfolgsfilms "Avengers: Endgame" klar verfehlte, ließ die Aktien des Unterhaltungsriesen um mehr als 5 Prozent absacken auf 134,65 Dollar. Damit waren sie das Schlusslicht im Dow und entfernten sich weiter von ihrem Ende Juli erreichten Rekordhoch bei 147,15 Dollar. Als Belastung erwiesen sich für Disney vor allem Sonderkosten durch die Integration zugekaufter Geschäfte von 21st Century Fox und hohe Investitionen in den Auf- und Ausbau von Streaming-Diensten.

Für Boeing ging es um 1,1 Prozent nach unten. Derzeit spricht Konzernchef Dennis Muilenburg auf einer Analystenkonferenz. Der amerikanische Airbus-Konkurrent kämpft immer noch mit den Folgen zweier Flugzeugabstürze. Auch weil die Baureihe 737 Max nach dem zweiten Unglück mit Flugverboten belegt worden war, hatte Boeing vor kurzem einen Rekordverlust für das zweite Quartal berichtet. "Wegen der Max-Situation gehen wir vorsichtig mit unserer Liquidität um", sagte Muilenburg auf der Konferenz. Allerdings erwäge Boeing auch weiterhin einen Produktionsstopp für die 737 Max.

Twitter notierten vorbörslich noch klar im Minus, verbuchten zuletzt aber Gewinne von 1,1 Prozent. Der Kurznachrichtendienst hatte mitgeteilt, dass einige Daten von Nutzern ohne deren Wissen mehr als ein Jahr lang mit Werbekunden des Dienstes geteilt worden sein könnten. Das Online-Netzwerk Facebook war jüngst wegen eines Datenskandals zu einer Rekordstrafe von fünf Milliarden US-Dollar verdonnert worden. Facebook-Aktien standen am Mittwoch 0,6 Prozent höher.

@ dpa.de

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