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NEW YORK - Nach den Zwischenwahlen zum US-Kongress stehen die Kursampeln an der Wall Street am Mittwoch erneut auf grün.

07.11.2018 - 14:40:24

Aktien New York Ausblick: Anleger reagieren entspannt auf US-Wahlen. Der Dow Jones Industrial könnte den dritten Tag in dieser Woche zulegen. Der Broker IG taxierte den Leitindex rund eine Stunde vor dem Handelsstart 0,8 Prozent höher auf 25 845 Zähler. Das wäre der höchste Stand des Dow seit dem Absturz vor gut einem Monat.

Während die Republikaner von Präsident Donald Trump die Mehrheit im Senat halten konnten, mussten sie das Repräsentantenhaus erstmals seit acht Jahren wieder an die Demokraten abgeben. Diese dürften Trump das Regieren erschweren, hierin sind sich die meisten Beobachter einig.

"Alles wie erwartet", konstatierte Chefanalyst Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank. Unsicherheit und enttäuschte Erwartungen von Investoren wären "Gift für die Stimmung an den Aktienbörsen" gewesen. Somit bedeute das Wahlergebnis erst einmal Entspannung.

Ähnlich sah es Mohammed Kazmi, Portfolio Manager der Bank UBP: "Dieses Wahlergebnis sollte kurzfristig als leicht positiv für die Risikomärkte angesehen werden". Die Finanzmärkte hätten "ein Ereignis mit großem Risikopotenzial überwunden", die Unsicherheit sei damit zunächst ausgeräumt.

Das zeigt sich auch am Anleihemarkt: Die Renditen zehnjähriger US-Papiere, die am Dienstag stark unter Druck gekommen waren, haben sich mittlerweile auf das Ausgangsniveau von rund 3,20 Prozent erholt. Hatten sich Investoren am Vortag also noch in sichere Anleihen gerettet, so haben sie diese nun wieder verkauft.

Anleger können sich also wieder dem Börsenalltag widmen. Der Modekonzern Michael Kors enttäuschte vor Börsenbeginn mit einer gekappten Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr. Die Papiere brachen daraufhin vorbörslich um fast 12 Prozent ein. Schwach habe Michael Kors im klassischen Einzelhandel abgeschnitten, kommentierte Analystin Alexandra Walvis von Goldman Sachs.

Papiere des Dialyse-Dienstleisters DaVita schnellten dagegen vorbörslich um mehr als 9 Prozent nach oben. Sie profitierten vom Ausgang eines Volksentscheids zur Dialyseversorgung in Kalifornien. Das Bürgerbegehren über Änderungen bei der Vergütung von Behandlungen war nicht durchgekommen. Damit ist viel Unsicherheit und Risiko aus dem Papier des Dialysespezialisten gewichen.

Freude herrschte auch bei den Aktionären des Brokers Investment Technology Group (ITG). Dieser wird vom Hochfrequenzhändler Virtu Financial für rund eine Milliarde US-Dollar übernommen. Aktien von ITG zogen vorbörslich um fast 8 Prozent an. Aber auch die Papiere von Virtu Financial gewannen gut 7 Prozent, denn das Unternehmen erhält mit dem Zukauf einen Zugang zu den institutionellen Kunden des Brokers.

@ dpa.de

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