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NEW YORK - Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag hat dem US-Aktienmarkt am Freitag die Kraft f├╝r weitere Anstiege gefehlt.

09.08.2019 - 16:44:24

New York: Nach Aufholjagd ├╝berwiegen wieder Handelsstreit-Sorgen. Der Dow Jones Industrial weitete nach der ersten Handelsstunde seine Verluste aus und stand zuletzt 0,86 Prozent im Minus bei 26 151,56 Punkten. Damit zeichnet sich derzeit ein Wochenverlust von 1,3 Prozent ab.

mit einem Abschlag von 2,3 Prozent unter den gr├Â├čten Verlierern. An der Nasdaq pr├Ąsentierten sich Micron Technology , LAM Research US5128071082> und Xilinx sehr schwach mit Verlusten von teils mehr als 4 Prozent.

F├╝r den von Technologiewerten dominierten Index Nasdaq 100 ging es um 1,32 Prozent auf 7622,76 Z├Ąhler nach unten. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,98 Prozent auf 2909,27 Punkte nach.

In der ersten Wochenh├Ąlfte hatte es f├╝r die Indizes allerdings noch wesentlich schlimmer ausgesehen. China hatte am Montag die Landesw├Ąhrung Yuan abgewertet und damit die Eskalationsspirale im Handelskrieg mit den USA weiter angetrieben. An den B├Ârsen hatte dies Verkaufswellen ausgel├Âst. Die US-Regierung warf China daraufhin W├Ąhrungsmanipulation vor, um sich unfaire Vorteile im internationalen Wettbewerb zu verschaffen.

Unternehmensseitig r├╝ckten die Aktien des Fahrdienst-Vermittlers Uber nach einem Milliardenverlust im ersten Gesch├Ąftsquartal besonders in den Blick. Die ├╝bliche Start-Up-Praxis, Mitarbeiter mit Aktien zu bezahlen, hatte das Unternehmen mit 5,2 Milliarden Dollar tief in die roten Zahlen gest├╝rzt. F├╝r die Papiere ging es um mehr als 7 Prozent abw├Ąrts, nachdem sie am Vortag im Schlepptau der Kursgewinne des Konkurrenten Lyft um mehr als 8 Prozent nach oben geschossen waren.

"Es war klar, dass die ersten Zahlen von Uber als offizielle Aktiengesellschaft ganz genau unter die Lupe genommen werden w├╝rden", schrieb CMC-Marktexperte Michael Hewson in einem Kommentar. "Auch bekannt ist, dass die Kosten eines B├Ârsengangs die ersten Quartalszahlen oftmals belasten." Vor dem Hintergrund dieser ohnehin niedrigen Erwartungen habe das Unternehmen es dennoch geschafft, auf fast allen Ebenen zu entt├Ąuschen. Der kleinere Uber-Konkurrent Lyft hatte am Vortag mit besser als erwartet ausgefallenen Zahlen ├╝berrascht.

Symantec-Aktien gaben nach starken Vortages-Gewinnen von ├╝ber 12 Prozent am Freitag um gut 2 Prozent nach. Der US-Chiphersteller Broadcom kauft das Firmenkundengesch├Ąft von Symantec f├╝r 10,7 Milliarden Dollar. Broadcom gewannen rund 3 Prozent.

Gefragt waren zudem die Aktien des Verlagsriesen News Corp. nach Zahlen f├╝r das Gesch├Ąftsjahr 2018/2019. Die Papiere verteuerten sich um mehr als 4 Prozent.

@ dpa.de

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