S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Kräftige Kurseinbußen der Bankenaktien einerseits und starke Kurse in der Energiebranche andererseits haben am Freitag eine Pattsituation am US-Aktienmarkt zur Folge gehabt.

13.04.2018 - 20:06:24

Aktien New York: Schwache Bankenaktien bremsen den Dow. Der Dow Jones Industrial gab rund zwei Stunden vor der Schlussglocke um 0,20 Prozent auf 24 434,53 Punkte nach. Dennoch liegt der Index seit Wochenbeginn mit 2,3 Prozent im Plus.

ging es zuletzt um 0,08 Prozent auf 2666,10 Punkte nach oben. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,12 Prozent auf 6664,15 Punkte.

Citigroup büßten rund 2 Prozent ein. Für Wells Fargo ging es sogar um knapp 3 Prozent abwärts. Bei JPMorgan waren die Einnahmen aus dem Anleihegeschäft hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Gleiches galt für die Gebühren und die Zinseinnahmen im Bondhandel der Citigroup. Im Aktiengeschäft hatten beide Geldhäuser überraschend gut abgeschnitten, das überzeugte die Investoren jedoch nicht. Der Chef von JPMorgan, Jamie Dimon, sprach zudem von einem immer härteren Wettbewerb.

Bei Wells Fargo drückte eine Rückstellung von bis zu einer Milliarde US-Dollar auf den Kurs. Die Bank trifft damit Vorsorge für einen Vergleich mit US-Aufsichtsbehörden. Hintergrund ist ein Skandal um fingierte Konten und andere dubiose Geschäftspraktiken. Aber auch die Ergebnisse der Bank seien "unter der Oberfläche schlechter" als erwartet, sagte Analyst Ken Usdin von Jefferies.

General Electric (GE) stiegen um 2,81 Prozent an die Spitze des Dow, gestützt von einem optimistischen Kommentar des Brokers William Blair. Dessen Analyst Nicholas Heymann riet Anlegern zum Kauf der GE-Aktien, die nach heftigen Verlusten den Boden nun erreicht haben dürften.

Aktien von Tesla legten um 2,61 Prozent zu. Der Hersteller von Elektroautos wolle im dritten und vierten Quartal profitabel werden, kündigte Firmenchef Elan Musk an. Analysten rechnen gegenwärtig damit, dass Tesla in diesen beiden Quartalen weitere Millionenverluste macht.

Papiere des Börsenneulings Dropbox rutschten um 8,51 Prozent auf gut 30 US-Dollar ab. Das japanische Analysehaus Nomura hatte die Bewertung mit "Reduzieren" und einem Kursziel von 21 US-Dollar gestartet. Der Anbieter von Online-Speicher-Diensten sei zwar hervorragend aufgestellt, schrieb Analyst Christopher Eberle. Allerdings zahle nur ein sehr kleiner Teil der vielen Nutzer für den Dienst und es kämen pro Jahr auch nur wenige Zahlende hinzu.

Papiere des Pharmakonzerns Mylan sanken um 1,04 Prozent. Zwischenzeitlich hatten sie fast 4 Prozent eingebüßt. Mylan sei mit der Merck KGaA in fortgeschrittenen Gesprächen über einen Kauf von deren Consumer-Health-Sparte, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Einem anderen Medienbericht zufolge hat Mylan diesen Bericht mittlerweile jedoch dementiert. Merck hatte im Herbst das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten zur Disposition gestellt und will sich stattdessen auf neue Krebsmittel konzentrieren.

@ dpa.de

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