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NEW YORK - Einen Tag vor der Bekanntgabe wichtiger geldpolitischer Beschlüsse haben die zinssensiblen US-Technologiewerte ihre jüngsten Kursverluste ausgeweitet.

14.12.2021 - 20:09:00

Aktien New York: Tech-Werte unter Druck - Erzeugerpreise wecken Zinssorgen. Auch an diesem Dienstag bestimmten Inflationssorgen das Marktgeschehen. So setzten die Erzeugerpreise ihren Höhenflug fort. Im November stiegen die Preise auf Herstellerebene gegenüber dem Vorjahresmonat um überraschend hohe 9,6 Prozent und damit noch schneller als im Oktober.

büßte 1,27 Prozent auf 4609,66 Zähler ein. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab um 0,51 Prozent auf 35 468,62 Punkte nach.

US-Notenbankchef Jerome Powell gerate wegen der zuletzt deutlich gestiegenen Inflation zunehmend unter Zugzwang, sagte Marktanalyst Christian Henke vom Handelshaus IG. Für viele Marktteilnehmer könnte die US-Notenbank bereits morgen die Reduzierung der Anleihekäufe beschleunigen - trotz neuer Corona-Sorgen. Dies würde auch die Möglichkeit eröffnen, die Leitzinsen im kommenden Jahr früher als bisher erwartet anzuheben.

Im Anlegerfokus steht auch die Diskussion um die Anhebung der Schuldenobergrenze im US-Kongress an diesem Dienstag. Ein Misserfolg könnte die Märkte hart treffen, glaubt Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Unter den Technologiewerten reagierten die Anteilsscheine von Tesla mit einem Kursrückgang von mehr als drei Prozent auf die Nachricht, dass Unternehmenschef Elon Musk weitere gut 934 000 Tesla-Papiere verkauft hatte. Damit hat Musk insgesamt schon von fast 12 Millionen Tesla-Aktien versilbert, seit er Anfang November im Zuge eines Twitter-Votums den Verkauf von einem Zehntel seiner insgesamt 17-prozentigen Beteiligung an dem Elektroautobauer zugesagt hatte.

Die Anteilsscheine von Uber schnellten um rund vier Prozent in die Höhe. Börsianer verwiesen auf ermutigende Aussagen des Unternehmenschefs Dara Khosrowshahi bei einer Analystenveranstaltung. In puncto Bruttobuchungen habe der Fahrdienstvermittler in der letzten Woche einen Rekordwert erzielt. Im Kielwasser dessen gewannen die Papiere des Wettbewerbers Lyft fast zwei Prozent.

Die Papiere von Terminix Global beendeten ihren jüngsten Abwärtstrend und sprangen mit einem Plus von gut 18 Prozent wieder auf das Niveau von Ende September. Der britische Hersteller von Schädlingsbekämpfungsmitteln Rentokil will den US-Wettbewerber übernehmen. Die Anteilsscheine von Rentokil sackten in London um mehr als 12 Prozent ab. Analysten zufolge könnte das neue Unternehmen zu einem Weltmarktführer aufsteigen, allerdings sei der Kaufpreis hoch.

@ dpa.de

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