Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die Wall Street hat nach dem jüngsten Rückschlag am Mittwoch etwas Boden gut machen können.

09.10.2019 - 22:33:32

Aktien New York Schluss: Geldpolitik und Hoffnung auf China stützen. Neben Hinweisen auf eine weitere Lockerung der US-Geldpolitik sorgten wieder positivere Töne im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit für Erleichterung. Ein Vermögensverwalter verwies auf einen Bericht, demzufolge China trotz der aktuellen Spannungen weiter offen für ein teilweises Handelsabkommen mit den USA ist.

gewann 0,91 Prozent auf 2919,40 Punkte und der technologielastige Nasdaq 100 erholte sich um 1,13 Prozent auf 7690,53 Zähler.

Nach einem verhaltenen Wochenbeginn hatten neue Spannungen zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften die Aktienmärkte am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Die USA hatten wegen der Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren 28 chinesische Regierungs- und Handelsorganisationen auf eine schwarze Liste gesetzt, was Peking scharf kritisierte. Dennoch könnte Chinas Führung einem partiellen Abkommen zustimmen, um so den Schaden für die chinesische Volkswirtschaft einzugrenzen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Sie berief sich auf eine namentlich nicht genannte Quelle, die mit den Handelsgesprächen vertraut sei.

Derweil signalisierte Fed-Präsident Jerome Powell eine weitere Zinssenkung noch in diesem Jahr. Zudem will er mit dem Kauf von Wertpapieren gegen die Spannungen auf dem US-Geldmarkt vorgehen. Man werde schon bald Maßnahmen zur Aufstockung des Angebots an Liquidität auf den Weg bringen, so Powell am Dienstag auf einer Wirtschaftskonferenz in Denver.

Kursbewegende Unternehmensnachrichten gab es zur Wochenmitte kaum. Die Aktien von Dow-Schlusslicht Johnson & Johnson sackten nach US-Medienberichten über milliardenschwere Strafzahlungen um knapp zwei Prozent ab. Es hieß übereinstimmend, der Pharma- und Konsumgüterkonzern müsse einem Kläger acht Milliarden US-Dollar Schadensersatz wegen eines Medikaments zahlen, das Männern angeblich die Brust wachsen lässt. Johnson & Johnson bezeichnete das Urteil als "in grober Weise unangemessen" und kündigte an, es anzufechten.

Die moderat festeren Boeing -Papiere zählten zu den schwächsten Werten im US-Leitindex. Die negativen Nachrichten bei dem Flugzeugbauer reißen nicht ab: Am Vortag hatte er wegen der Flugverbote für die Baureihe 737 Max einen heftigen Rückgang der Flugzeugauslieferungen berichtet, und nun machte die Notlandung einer Maschine wegen Triebwerksproblemen Schlagzeilen. Zudem rechnet die US-Fluggesellschaft American Airlines in diesem Jahr nicht mehr mit einer Wiederinbetriebnahme der 737 Max.

Dagegen konnten sich die am Vortag gebeutelten Titel von Technologie- und Halbleiterunternehmen erholen: Im Dow gewannen Intel und Cisco gut anderthalb beziehungsweise fast ein Prozent. Im Nasdaq 100 ging es unter anderem für Qualcomm , Nvidia und Texas Instruments um je rund zwei Prozent bergauf. Am Dienstag hatte die Branche sichtbar unter den neuen amerikanisch-chinesischen Spannungen gelitten.

Der Euro schüttelte seine jüngste Schwäche ab: In New York wurden für die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,0973 US-Dollar bezahlt. Richtungweisende US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren weiteten ihre Anfangsverluste aus: Sie sanken um 15/32 Punkte auf 100 13/32 Punkte, was im Gegenzug die Rendite auf 1,58 Prozent steigen ließ./gl/he

Von Gerold Löhle, dpa-AFX

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York Schluss: Dow trotz Handelsdeal unter 27 000 Punkten. Entsprechend fehlte ihr nach einigen wenigen Aussagen zur Übereinkunft letztlich die Kraft für weitere Kursgewinne. Der Dow Jones Industrial überwand zwar kurzzeitig die Marke von 27 000 Punkte und kam damit wieder in Blickweite seines im Juli erreichten Rekordhochs von 27 398 Punkten. Zum Handelsschluss behauptete er aber nur einen Kursgewinn von 1,21 Prozent auf 26 816,59 Punkte. NEW YORK - In der Hoffnung auf ein amerikanisch-chinesisches Handelsabkommen haben die Anleger an der Wall Street am Freitag schon reichlich Vorschuss-Lorbeeren verteilt. (Boerse, 11.10.2019 - 22:40) weiterlesen...

Aktien New York: Meldung zu US-chinesischem Teilabkommen treibt nicht weiter an. Dies zeigte sich nach Kreise-Mitteilungen, wonach beide Seiten in den laufenden Verhandlungen eine teilweise Einigung erzielt hätten: Der Dow Jones Industrial reagierte kaum und blieb mit einem Plus von 1,65 Prozent auf 26 933,30 Punkte unter seinem Tageshoch. NEW YORK - In der Hoffnung auf ein amerikanisch-chinesisches Handelsabkommen haben die Anleger an der Wall Street am Freitag schon reichlich Vorschuss-Lorbeeren verteilt. (Boerse, 11.10.2019 - 20:09) weiterlesen...

Aktien New York: Hoffnung auf Handelsabkommen befeuert Kurse weiter. Am Freitag stieg der Dow Jones Industrial eine Dreiviertelstunde nach dem Börsenstart um 1,50 Prozent auf 26 895,32 Punkte. NEW YORK - Dank zunehmender Hoffnungen auf ein amerikanisch-chinesisches Handelsabkommen haben die Anleger an der Wall Street schon reichlich Vorschuss-Lorbeeren verteilt. (Boerse, 11.10.2019 - 17:07) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Hoffnung im Zollstreit liefert dem Dow Rückenwind. Zudem gab es Entspannungssignale im Brexit-Streit: die EU und Großbritannien starten eine neue Verhandlungsrunde. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones rund eine Stunde vor Handelsbeginn etwas mehr als ein Prozent höher auf 26 780 Punkte. Damit setzt sich die jüngste Erholung fort, nachdem das wohl bekannteste Börsenbarometer Anfang Oktober deutlich unter Druck geraten war. NEW YORK - Die Hoffnung auf Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China dürfte die Wall Street am Freitag weiter antreiben. (Boerse, 11.10.2019 - 14:33) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Hoffnung auf gute Handelsgespräche stützt. Dafür reichte den Anlegern am Donnerstag offenbar aus, dass US-Präsident Donald Trump mitteilte, sich am Freitag mit dem Leiter der chinesischen Delegation in Washington, Vizepremier Liu He, zu treffen. Die Verhandlungen sind auf zwei Tage angesetzt. NEW YORK - Die mit Spannung erwarteten Handelsgespräche zwischen den USA und China laufen - und an der Wall Street gibt es vorsichtige Hoffnungen auf eine Entspannung im Konflikt beider Länder. (Boerse, 10.10.2019 - 22:24) weiterlesen...

Aktien New York: Anleger mit Blick auf Handelsgespräche vorsichtig optimistisch. Dafür reichte den Anlegern am Donnerstag offenbar aus, dass US-Präsident Donald Trump mitteilte, sich am Freitag mit dem Leiter der chinesischen Delegation in Washington, Vizepremier Liu He, zu treffen. Die Verhandlungen sind auf zwei Tage angesetzt. NEW YORK - Die mit Spannung erwarteten Handelsgespräche zwischen den USA und China haben endlich begonnen - und an der Wall Street gibt es vorsichtige Hoffnungen auf eine Entspannung im Konflikt beider Länder. (Boerse, 10.10.2019 - 20:00) weiterlesen...