S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die US-Börsen haben nach der Erholung zur Wochenmitte etwas weiter zugelegt.

08.09.2022 - 22:38:34

New York Schluss: Erholung setzt sich gebremst fort. Die Geldpolitik und die Sorgen bezüglich eines wirtschaftlichen Abschwungs bestimmten aber auch am Donnerstag das Geschehen, wie die leichten Verluste im frühen Handel zeigten. Gestützt wurde der Aktienmarkt letztlich durch Gewinne bei Bankwerten, die von der Aussicht auf steigende Zinsen profitierten. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial ging es um 0,66 Prozent auf 4006,18 Punkte aufwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,50 Prozent auf 12 321,19 Zähler.

um mehr als zwei Prozent an. Für die Anteilscheine von Goldman Sachs ging es um anderthalb Prozent nach oben. Höhere Zinsen würden die Ertragskraft der Großbanken stärken.

Die Papiere von Regeneron Pharmaceuticals waren mit einem Plus von fast 19 Prozent der mit Abstand beste Wert im Nasdaq 100. Studiendaten zum Augenmedikament Eylea mit einer veränderten Dosierung seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Brian Abrahams von der kanadischen Bank RBC. Der Experte glaubt, dass eine Zulassung damit wahrscheinlicher und eine Marktumstellung auf die geänderte Dosierung in einem gewissen Maß unterstützt wird.

Die Anleger von Rivian freuten sich über ein Plus von rund elf Prozent. Der Elektroautobauer will mit Mercedes-Benz bei der Produktion elektrischer Transporter kooperieren. Beide Unternehmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion gründen, in eine gemeinsame Fabrik in Europa investieren und diese gemeinsam betreiben. Die Papiere von Mercedes-Benz fielen derweil in Frankfurt um fast zwei Prozent. Auch europaweit mussten Automobilwerte Einbußen hinnehmen.

Die Papiere des Solartechnikspezialisten First Solar gewannen rund zwei Prozent. Hier stützte ein positiver Analystenkommentar von Goldman Sachs. Analyst Brian Lee sieht das Unternehmen als größten Profiteur der Pläne der US-Regierung zum deutlichen Ausbau der Solarenergie.

Der Euro kostete in New York zuletzt 0,9998 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0009 (Mittwoch: 0,9885) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9991 (1,0116) Euro. Am US-Anleihenmarkt sank der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) angesichts der Gewinne an der Wall Street um 0,30 Prozent auf 115,83 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf 3,32 Prozent./la

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

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