S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die US-Börsen haben am Montag ihre Auftaktgewinne nicht gehalten.

08.08.2022 - 22:40:02

Aktien New York Schluss: Nvidia trübt die Stimmung - Dow hält sich im Plus. Im Technologiesektor drückte letztlich ein enttäuschender Quartalsumsatz von Nvidia hielt sich noch im Plus mit 0,09 Prozent auf 32 832,54 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,12 Prozent auf 4140,06 Punkte.

rückten hingegen um 0,8 Prozent vor. Sie profitierten von einem vom US-Senat beschlossenen Gesetzesentwurf für hohe Investitionen unter anderem in Klimaschutz.

Im Dow schlossen Boeing ein halbes Prozent höher. Der Flugzeugbauer kann sein Flugzeug vom Typ 787 Dreamliner wieder an Kunden aushändigen. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA gab dafür nun grünes Licht. Boeing habe die nötigen Anpassungen zur Erfüllung aller Zertifizierungsstandards vorgenommen. Der Langstreckenjet konnte wegen verschiedener Produktionsmängel seit Mai 2021 nicht mehr ausgeliefert werden.

Der Pharmakonzern Pfizer will - wie bereits letzte Woche spekuliert - mit dem milliardenschweren Zukauf von Global Blood Therapeutics (GBT) seinen Geschäftsbereich mit seltener Hämatologie stärken. Nach ihrem hohen Kurszuwachs Ende der vergangenen Woche gewannen GBT nun weitere 4,3 Prozent. Pfizer gewannen 0,6 Prozent.

Nicht gut kam bei Investoren der Ausblick von Palantir an. Die Papiere der Datenanalysefirma sackten um mehr als 14 Prozent ab. Beim Pharmaunternehmen Biontech liefen die Geschäfte im zweiten Quartal schlechter als gedacht, die Anteile büßten siebeneinhalb Prozent ein. First Solar gewannen nach einer Hochstufung durch JPMorgan 4,8 Prozent.

Die Aktien von Avalara büßten fast vier Prozent auf 91,86 Dollar ein. Die auf Unternehmenssoftware spezialisierte Investmentgesellschaft Vista Equity will das Unternehmen übernehmen, aber die Offerte von 93,50 US-Dollar je Aktie überzeugte die Anleger offenbar nicht. Zudem enttäuschte der im zweiten Quartal erwirtschaftete Umsatz.

Der Euro gab im New Yorker Handel einen Teil seiner Gewinne wieder ab. Nach dem US-Börsenschloss kostete die Gemeinschaftswährung 1,0195 US-Dollar, nachdem sie im europäischen Nachmittagsgeschäft noch klar über 1,02 Dollar geklettert war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0199 (Freitag: 1,0233) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,9805 (0,9772) Euro gekostet.

Die Kurse von US-Staatsanleihen stiegen. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung nach den kräftigen Verlusten vom Freitag. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte um 0,46 Prozent auf 119,92 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen fiel im Gegenzug auf 2,75 Prozent.

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