S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die US-Aktienmärkte sind am Freitag aufgrund wieder entfachter Zins- und Rezessionsängste in die Knie gegangen.

19.08.2022 - 20:03:26

Aktien New York: Anleger machen Kasse vor dem Wochenende. Die Anleger zögen vor dem Wochenende Geld aus Aktien ab, um vor dem internationalen Notenbanktreffen kommende Woche in Jackson Hole, Wyoming, möglicherweise nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, hieß es. Zudem belasteten Aussagen von US-Notenbankern, die nicht auf ein gemäßigteres Tempo bei den Zinsanhebungen hoffen ließen.

sank am Freitag um 1,22 Prozent auf 4231,67 Punkte. Der technologielastige und zinssensible Nasdaq 100 verlor 1,96 Prozent auf 13 241,63 Zähler.

Händler verwiesen auf Aussagen der Fed-Mitglieder James Bullard und Esther George, wonach die US-Notenbank den Leitzins so lange anheben wird, bis die Inflation wieder auf das Ziel von zwei Prozent gesunken ist. Damit dämpften sie Erwartungen am Markt, dass eine Reihe schwacher Wirtschaftsdaten die US-Währungshüter dazu bewegen könnten, die geldpolitischen Zügel etwas weniger schnell anzuziehen.

Auf Unternehmensseite standen die Aktien von Bed Bath & Beyond im Fokus. Nach dem Ausstieg des aktivistischen Investors Ryan Cohen befinden sich die Papiere des Wohnungsausstatters mit minus 40 Prozent weiter im freien Fall. Bereits am Donnerstag hatten sie rund ein Fünftel verloren. Cohens Investment in Bed Bath & Beyond hatte in diesem Jahr mehrfach einen Run auf die angeschlagene Aktie ausgelöst. Nun versilberte der Investor, der vor allem bei jungen Anlegern als Vorbild gilt, seinen Einsatz durch den Verkauf von Millionen Aktien über seine Investmentfirma RC Ventures.

Mit einem Kursplus von mehr als 20 Prozent gab es unterdessen viel Vorschusslorbeeren für die künftige Chefin von Foot Locker : Der Sporteinzelhändler hat mit Mary Dillon einen großen Namen der Branche an Land gezogen. Sie soll zum 1. September Firmenchef Richard Johnson ablösen, der in Ruhestand geht. Zudem konnte der Konzern am Freitag bei den Anlegern mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen punkten.

Mit plus 1,7 Prozent waren auch die Anteilscheine von General Motors gefragt. Nach einer pandemiebedingten mehr als zweijährigen Auszeit will der Autobauer seinen Aktionären wieder eine Quartalsdividende zahlen - wenn auch deutlich weniger als vor dem Corona-Ausbruch. Auch die unterbrochenen Aktienrückkäufe will das Management wieder aufnehmen und diese auf bis zu fünf Milliarden Dollar aufstocken.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York Schluss: Rezessionsangst drückt Dow auf Tief seit Ende 2020. Investoren stießen am Freitag erneut im größeren Stil Anteile ab. Der Leitindex Dow Jones Industrial sackte so deutlich unter die Marke von 30 000 Punkten, dass er das niedrigste Niveau seit Ende 2020 erreichte. Seinen Spitzenverlust in Höhe von 2,7 Prozent konnte er aber noch auf 1,62 Prozent reduzieren. Mit 29 590,41 Punkten hat er auf Wochensicht vier Prozent eingebüßt. NEW YORK - Die Angst vor einer Rezession hat die US-Aktienmärkte zu Wochenschluss weiter fest im Griff. (Boerse, 23.09.2022 - 22:40) weiterlesen...

Aktien New York: Rezessionsangst drückt Dow auf Tief seit Ende 2020. Mit Blick auf eine drohende Rezession verkauften Investoren auch am Freitag Aktien. Dter Leitindex Dow Jones Industrial fiel im frühen Handel mit rund 29 644 Zählern auf ein Tief seit Ende 2020. Zuletzt stand das Börsenbarometer wieder etwas darüber bei 29 693,11 Punkten, das war ein Minus von 1,28 Prozent. NEW YORK - Die Angst vor einer Rezession hat die Aktienmärkte in den USA weiter fest im Griff. (Boerse, 23.09.2022 - 17:08) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Rezessionsangst drückt Dow unter 30 000 Punkte. Befeuert wurden die Sorgen auch am Freitag von dem resoluten Vorgehen der US-Notenbank Fed, die im Kampf gegen die Inflation auch wirtschaftliche Schäden in Kauf nimmt. NEW YORK - Die Angst vor einer Rezession hat die Aktienmärkte in den USA unverändert fest im Griff. (Boerse, 23.09.2022 - 14:57) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Zinserhöhung drückt Dow kurz unter 30 000 Punkte. Zwar konnten die Kurse die Verluste zwischenzeitlich etwas eingrenzen. Von Schnäppchenkäufen auf niedrigem Niveau oder von einer Gegenbewegung auf die hohen Verluste vom Vortag konnte aber keine Rede sein. Zu schwer wiegen die steigenden Zinsen, die die Konjunktur abzuwürgen drohen. Am Anleihemarkt stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf ein Hoch seit elf Jahren. NEW YORK - Die erneute kräftige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed vom Vortag hat den Börsianern auch am Donnerstag noch in den Gliedern gesteckt. (Boerse, 22.09.2022 - 22:29) weiterlesen...

New York: Zinserhöhung drückt Dow kurz unter 30 000 Punkte. Im frühen Handel am Donnerstag gab der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,60 Prozent auf 30 002,78 Punkte nach. Kurzzeitig rutschte das Börsenbarometer unter die runde Marke von 30 000 Punkten, erstmals seit Mitte Juni. NEW YORK - Auch einen Tag nach der erneut kräftigen US-Zinserhöhung neigen die Börsen dort zur Schwäche. (Boerse, 22.09.2022 - 19:47) weiterlesen...

Aktien New York: Zinserhöhung droht Dow unter 30 000 Punkte zu drücken. Im frühen Handel am Donnerstag gab der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,45 Prozent auf 30 047,01 Punkte nach und droht nun erstmals seit Mitte Juni wieder unter die runde Marke von 30 000 Punkten zu fallen. NEW YORK - Auch einen Tag nach der neuerlichen Zinserhöhung in den USA neigen die Börsen dort zur Schwäche. (Boerse, 22.09.2022 - 15:58) weiterlesen...