S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die Talfahrt an der Wall Street hat sich nach dem Staatstrauertag zu Ehren des ehemaligen Präsidenten George H.

06.12.2018 - 20:11:43

Aktien New York: Wall Street rutscht tiefer ins Minus. W. Bush fortgesetzt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss sich im frühen Handel am Donnerstag der ausgeprägten Schwäche an den Aktienmärkten Asiens sowie Europas an und fiel um 2,00 Prozent auf 24 527,51 Zähler.

gab um 0,24 Prozent auf 6779,00 Punkte nach.

Auslöser der Talfahrt ist Händlern zufolge die Verhaftung der chinesischen Huawai-Finanzchefin in Kanada, deren Auslieferung die USA gefordert hat. Dadurch könnten die Spannungen zwischen China und den USA wieder zunehmen. Hinzu kommen charttechnische Gründe. Der Abgabedruck nehme zu, konstatierte Andreas Büchler von Index-Radar. "Insbesondere auf längere Sicht drohen beim Dow Kurse unterhalb der 24 000er-Marke."

Am vergangenen Wochenende hatten die beiden weltgrößten Volkswirtschaften einen einstweiligen "Waffenstillstand" im Zollstreit ausgehandelt. Daraufhin waren die Aktienmärkte am Montag weltweit kräftig gestiegen, bevor es ab Dienstag umso heftiger wieder abwärts ging.

Aktuell sorgen sich die Anleger darüber, dass die Forderung der Vereinigten Staaten, die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers auszuliefern, die Chinesen neu verärgern könnte. Es drohe ein weiterer Tiefpunkt in den wegen des Handelskonflikts ohnehin strapazierten Beziehungen zwischen den USA und China, sagte ein Händler. Dass sich das chinesische Handelsministerium im Zollkonflikt inzwischen zuversichtlich gibt, wurde dabei zugleich kaum beachtet.

Im Dow notierten 27 der 30 Index-Werte im Minus. Dir rote Laterne hatten die Aktien des Flugzeugbauers Boeing mit einem Abschlag von 3,55 Prozent inne. Zwischenzeitlich waren die Anteilsscheine um mehr als 7 Prozent abgesackt.

Ferner weiteten die Aktien der Citigroup ihren rund 4,5-prozentigen Verlust vom Dienstag aus und büßten fast 6 Prozent ein. Finanzchef John Gerspach hatte am Mittwoch gesagt, dass die Bank ihr Rentabilitätsziel für 2018 wegen rückläufiger Erträge im vierten Quartal verfehlen könnte.

Ebenfalls gemieden wurden die Papiere von Unternehmen aus der Ölbranche. So büßten ExxonMobil und Chevron mehr als 2 Prozent ein. Für die Anteilsscheine des Bohrfeld-Ausrüsters Halliburton ging es um knapp 6 Prozent nach unten.

Die Anteilsscheine von Activision Blizzard aber widersetzen sich dem Abwärtsdruck und zogen um knapp 3 Prozent an. Sie profitierten davon, dass die US-Bank JPMorgan die Papiere des Computer- und Videospiele-Konzerns auf "Overweight" hochgestuft hatte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York: Wall Street erlebt größten Wochenverlust seit März. Nachdem sich die Lage am US-Aktienmarkt am Vortag letztlich noch etwas beruhigt hatte, gerieten die wichtigsten Indizes am Freitag einmal mehr stark unter Druck. Die Anleger misstrauten Börsianern zufolge den Bemühungen der US-Regierung, für Entspannung zu sorgen. Die Investoren vermissten konkretere Hinweise darauf, wie die drohenden Zollerhöhungen vermieden werden sollen. NEW YORK - Die Angst vor einer Verschärfung des Handelsstreits mit China hat die Wall Street zum Wochenausklang fest im Griff. (Boerse, 07.12.2018 - 22:40) weiterlesen...

Aktien New York: Wall Street geht zum Wochenschluss erneut auf Talfahrt. Nachdem sich die Lage am US-Aktienmarkt am Vortag letztlich noch etwas beruhigt hatte, gerieten die wichtigsten Indizes am Freitag wieder stark unter Druck. NEW YORK - Die Furcht vor einer Verschärfung des Handelskonflikts mit China hat die Wall Street zum Wochenausklang wieder fest im Griff. (Boerse, 07.12.2018 - 20:12) weiterlesen...

Aktien New York: An der Wall Street überwiegt der Pessimismus. Die wichtigsten Börsenindizes lagen am Freitag nach einem verhaltenen Start zuletzt teils deutlich im Minus. NEW YORK - An der Wall Street hat sich die Stimmung zum Wochenschluss weiter eingetrübt. (Boerse, 07.12.2018 - 17:05) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Stabil erwartet nach US-Jobdaten und Trump-Tweet. Nach anfänglich erwarteten Verlusten wendete sich das Blatt: Der US-Arbeitsmarktbericht für November zeigte einen überraschend schwachen Anstieg der Beschäftigung. Das befeuert weitere Hoffnungen, dass die Fed das Tempo für Zinsanhebungen im neuen Jahr drosseln könnte. Steigende Zinsen können Anleihen als Alternative für Aktien zunehmend attraktiver werden lassen. NEW YORK - Die US-Börsen dürften sich am Freitag nach ihren Verlusten der vergangenen Handelstage wieder stabilisieren. (Boerse, 07.12.2018 - 15:02) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Hoffnung auf Geldpolitik stoppt Talfahrt des Dow. Der US-Leitindex verzeichnete nach zwischenzeitlichen Verlusten von mehr als 3 Prozent am Ende nur ein leichtes Minus. Nachdem das Börsenbarometer zunächst noch seinen Kursrutsch nach dem Staatstrauertag zu Ehren des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush fortgesetzt hatte, stieg zum Handelsschluss hin wieder die Zuversicht. Angesichts des Handelskonflikts zwischen China und den USA hofften die Anleger, dass sich die US-Notenbank 2019 mit weiteren Leitzinserhöhungen zurückhalten könnte. Höhere Zinsen können Aktien gegenüber Anleihen in einem schlechteren Licht erscheinen lassen. NEW YORK - An der Wall Street hat sich der Dow Jones Industrial am Donnerstag mit einem Schlussspurt noch fast ins Plus gerettet. (Boerse, 06.12.2018 - 22:52) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Talfahrt dürfte sich fortsetzen. Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial 1,6 Prozent tiefer bei 24 640 Punkten. Damit dürfte sich der US-Leitindex der ausgeprägten Schwäche an den Aktienmärkten Asiens und Europas anschließen. NEW YORK - Die Talfahrt an den US-Börsen dürfte sich nach dem Staatstrauertag am Donnerstag mit Tempo fortsetzen. (Boerse, 06.12.2018 - 14:53) weiterlesen...