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S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die Sorge um wirtschaftliche Belastungen durch die Lungenkrankheit in China hat am Donnerstag die Aktienmärkte in den USA gebremst.

23.01.2020 - 22:21:37

Aktien New York Schluss: Anleger meiden Risiken wegen Coronavirus. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss mit 0,09 Prozent im Minus bei 29 160,09 Punkten. Damit erholte sich der Dow im Verlauf des Handels von anfänglich höheren Verlusten.

legte um 0,11 Prozent auf 3325,54 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 0,31 Prozent auf 9216,98 Punkte etwas weiter vor und präsentierte sich wie schon am Vortag etwas besser als der Dow Jones Index und der S&P 500.

Erschwerend hinzu kamen teilweise enttäuschte Reaktionen auf Quartalsberichte großer Konzerne. So sackten am Ende des Dow Jones Index die Papiere von The Travelers um gut fünf Prozent ab. Die Zahlen des Versicherers übertrafen zwar die Erwartungen, der Chef Alan Schnitzer warnte jedoch vor weiteren Rechtsstreitigkeiten um Ansprüche von Versicherten.

Papiere des Konsumriesen Procter & Gamble fielen nach Quartalszahlen um 1,1 Prozent und gehörten damit ebenfalls zu den schwächsten Titel im Dow. Die Bank JPMorgan sprach von teilweise sehr hohen Erwartungen am Markt im Vorfeld der Veröffentlichung, die sich nun nicht erfüllt hätten.

Eine Kaufempfehlung der Investmentbank Morgan Stanley trieben den Kurs der Chip-Aktie Western Digital um 3,3 Prozent nach oben. Die Aktien des Chip-Produzenten Texas Instruments legten nach Quartalszahlen um 0,7 Prozent zu.

Papiere der Fluggesellschaft American Airlines stiegen nach Quartalszahlen um 5,4 Prozent, nachdem sie anfangs noch gefallen waren. Ebenfalls sehr gut schlugen sich die Papiere der beiden Kontrahenten Southwest Airlines und Jetblue, die nach ihren Quartalsberichten um 3,6 beziehungsweise 6,4 Prozent zulegten.

Euphorisch reagierten Anleger auf die Quartalszahlen des Software-Entwicklers Citrix Systems. Der Kurs der Aktie zog um fast acht Prozent auf den höchsten Stand seit vielen Jahren an. Papiere von Netflix bügelten mit einem Anstieg von gut sieben Prozent die Verluste der vergangenen beiden Tage mehr als aus.

Der Eurokurs erholte sich ein wenig von vorangegangenen Verlusten und notierte zuletzt auf 1,1058 US-Dollar zu. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1091 (Mittwoch: 1,1088) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9016 (0,9019) Euro. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen legten um 11/32 Punkt auf 100 5/32 Punkte zu und rentierten mit 1,73 Prozent./bek/he

Von Benjamin Krieger, dpa-AFX

@ dpa.de

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