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NEW YORK - Die jüngsten Militärschläge der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Ziele in Syrien scheinen am Montag die Anleger am New Yorker Aktienmarkt erst einmal nicht aus der Ruhe zu bringen.

16.04.2018 - 17:17:40

Aktien New York Ausblick: Aufwärts - Vorerst keine Eskalation in Syrien. Der Broker IG taxierte den US-Leitindex Dow Jones Industrial knapp eine Stunde vor dem Start 0,68 Prozent höher auf 24 525 Punkte. Bereits in der Vorwoche hatte der Dow um 1,8 Prozent zugelegt.

ging es um 0,58 Prozent auf 2671,81 Punkte bergauf. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,37 Prozent auf 6652,92 Punkte.

Unterschiedlich ausgefallene US-Wirtschaftsdaten drückten dem Markt derweil zu Wochenbeginn nur wenig ihren Stempel auf. Mit dem Empire State-Index fiel das jüngste Geschäftsklima der Region New York schlechter aus als erwartet. Die US-Einzelhandelsumsätze für März dagegen übertrafen die Prognosen der Experten.

Im Finanzsektor läuft die Berichtssaison weiter mit gemischten Gefühlen. Nachdem jüngste Resultate der Großbanken Citigroup , JPMorgan und Wells Fargo von Anlegern jeweils mit klaren Kursverlusten quittiert wurden, erging es am Montag den Aktien der Bank of America immerhin ein wenig besser. Ein höher als erwarteter Rekordgewinn verzückte die Anleger aber auch hier nicht, zuletzt traten die Aktien mehr oder weniger auf der Stelle.

Im Pharmabereich sorgte Spekulation über neue Behandlungsansätze bei Lungenkrebs für Ausschläge: Positiv bei Merck & Co mit einem Aufschlag von 2,5 Prozent, negativ bei Bristol-Myers Squibb mit einem Kursrutsch um fast 8 Prozent. Am Markt wurde darauf verwiesen, dass neue Studiendaten zum Medikament Keytruda den Vorsprung von Merck gegenüber dem Konkurrenten zementierten, dessen Alternative es noch an den nötigen Überlebensdaten fehle.

Die Aktien des Elektroauto-Herstellers Tesla gaben um mehr als 3 Prozent nach. Konzernchef Elon Musk hatte am Wochenende eingeräumt, dass die Produktionsprobleme beim neuen Model 3 von einer übertriebenen Automatisierung verschärft worden waren. Die US-Bank JPMorgan sorgt sich derweil in einer neuen Studie vor verschärftem Wettbewerb - vor allem durch die deutsche Autoindustrie.

Zu guter Letzt sorgten Aussagen vom Volkswagen-Konzern bei einem US-Nebenwert für Übernahmefantasie: Ein mehr als 7-prozentiges Kursplus begründeten Marktteilnehmer mit Äußerungen des deutschen Großaktionärs, wonach die Nutzfahrzeugsparte der Wolfsburger offen sei für eine mögliche Komplettübernahme. VW Truck & Bus hält derzeit 16,9 Prozent an dem US-Unternehmen.

@ dpa.de

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