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S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die Anleger an der New Yorker Wall Street haben am Donnerstag die Sorgen vor einer zweiten Corona-Welle verdrängt.

25.06.2020 - 22:48:33

Aktien New York Schluss: Erholungsrally gen Handelsschluss trotz Corona-Sorgen. Vor allem in der letzten Handelsstunde stiegen die wichtigsten Börsen-Indizes kräftig. Besser als befürchtet ausgefallene Wirtschaftsdaten stützten.

zu den wenigen Verlierern mit minus 0,6 Prozent. Die für Mitte Juli geplante Wiedereröffnung der virusbedingt geschlossenen Vergnügungsparks in Kalifornien wurde verschoben. Apple gab bekannt, wegen der steigenden Zahl von Corona-Fällen einige Läden in Florida wieder zu schließen. Der Aktienkurs des iPhone-Herstellers stieg dessen ungeachtet um marktkonforme 1,3 Prozent.

Aktien von Banken legten dagegen besonders kräftig zu. Sie erholten sich damit nicht nur von Verlusten vorangegangener Tage, sondern profitierten auch von der Lockerung der im Zuge der Finanzkrise beschlossenen "Volcker Rule". Die am Donnerstag beschlossene Änderung relativiert unter anderem ein Verbot für Geldhäuser, in Private-Equity- oder Hedgefonds zu investieren. Goldman Sachs legten an der Dow-Spitze um 4,6 Prozent zu und JPMorgan gewannen 3,5 Prozent. Im S&P 100 zählten die Aktien der Citigroup , der Bank of America und die von Morgan Stanley und Wells Fargo zu den Favoriten.

Besser als erwartete Quartalszahlen sorgten an der New Yorker Börse zudem für deutliche Kursgewinne der H.B. Fuller-Papiere von 4,4 Prozent. Sowohl der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal des Henkel -Konkurrenten als auch das bereinigte Ergebnis je Aktie hatte die Schätzungen von Analysten übertroffen. Macy's büßten zugleich 4,1 Prozent ein. Die angeschlagene US-Kaufhauskette strich im Rahmen eines neuen Sparprogramms angesichts der Corona-Krise weitere rund 3900 Jobs.

Erst nach Börsenschluss werden zudem Teil-Ergebnisse des vielbeachteten Bankenstresstests veröffentlicht. Außerdem gibt der Sportartikelhersteller Nike seine Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr bekannt. Dessen Aktien legten im Dow zuvor um marktkonforme 1,3 Prozent zu, gerieten nachbörslich dann zunächst unter Druck. Die Corona-Krise hatte das Unternehmen schwer belastet.

Der Euro wurde zum Handelsschluss an der Wall Street mit 1,1220 US- Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag (MESZ) auf 1,1200 (Mittwoch: 1,1280) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8929 (0,8865) Euro. Am US-Rentenmarkt sanken richtungsweisende zehnjährige Staatsanleihen zuletzt um 1/32 Punkte auf 99 13/32 Punkte und rentierten mit 0,684 Prozent./ck/mis

Von Claudia Müller, dpa-AFX

@ dpa.de

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