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S&P 500, US78378X1072

NEW YORK - Die Anleger an den US-Aktienmärkten haben am Donnerstag wegen des handelspolitischen Hickhacks zwischen den USA und China Vorsicht walten lassen.

21.11.2019 - 22:29:35

Aktien New York Schluss: Anleger halten sich wegen Handelsstreit zurück. Der Dow Jones Industrial sank um 0,16 Prozent auf 3103,54 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,22 Prozent auf 8265,62 Punkte.

durch den Konkurrenten Charles Schwab für 26 Milliarden Dollar lösten bei den Aktien beider Unternehmen ein Kursfeuerwerk aus. TD Ameritrade schossen um knapp 17 Prozent in die Höhe, Charles Schwab gewannen mehr als 7 Prozent.

Der Kopierer- und Druckerhersteller Xerox hält an einer Übernahme des PC-Herstellers HP Inc weiterhin fest, obwohl dieser das vorliegende Angebot vor wenige Tagen abgelehnt hatte. Falls es bis Montag zu keiner einvernehmlichen Einigung mit der Unternehmensführung von HP komme, will Xerox deren Aktionäre von seinem Angebot überzeugen. Die Xerox-Aktien gewannen 1,0 Prozent, HP-Papiere sanken um 0,3 Prozent.

Auch im Luxusgütersektor dreht sich das Übernahmekarussell weiter. Kreisen zufolge lässt im Kampf um den Kauf des US-Juweliers Tiffany der französische Interessent LVMH nicht locker. Der Luxusgüterkonzern habe das Gebot auf etwa 130 US-Dollar je Aktie erhöht, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Ende Oktober hatte LVMH zehn Dollar weniger geboten. Tiffany-Papiere legten um 2,6 Prozent zu.

Amgen hob nach der Übernahme eines Medikaments erneut seine Jahresziele an. Zuletzt hatte der Biotechkonzern Ende Oktober den Ausblick erhöht. Amgen bezahlt 13,4 Milliarden Dollar in bar für das Schuppenflechte-Mittel Otezla des Rivalen Celgene. Die Amgen-Anteilscheine legten um 1,0 Prozent zu. Celgene verbuchten lediglich ein Plus von 0,1 Prozent.

Im US-Einzelhandel ging der Zahlenreigen mit dem Quartalsbericht von Macy's weiter. Die Kaufhauskette hatte bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Gewinnziele gekürzt und bekam dafür mit einem Kursverlust von 2,3 Prozent die Quittung.

Der Eurokurs bewegte sich im US-Handel auf etwas niedrigerem Niveau als im europäischen Geschäft. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1061 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1091 (Mittwoch: 1,1059) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9016 (0,9042) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen gaben um 7/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 1,77 Prozent.

@ dpa.de

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