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NEW YORK - Der schwache Ausblick des Halbleiterriesen Intel gepaart mit einem enttäuschenden Quartalsbericht von Snap , dem Betreiber der Fotoapp Snapchat, könnte vor dem Wochenende an der Wall Street die Technologiewerte ausbremsen.

22.10.2021 - 15:00:28

Aktien New York Ausblick: Intel und Snap bremsen Techwerte - Dow winkt Plus. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial steuert am Freitag indes auf einen leicht positiven Auftakt zu.

ein kleiner Abschlag von rund 0,2 Prozent auf 15 459 Zähler an.

Intel wird von der globalen Komponenten-Knappheit gebremst. Zwar konnte der Konzern im vergangenen Quartal noch Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbuchen, verschreckte die Anleger aber mit der Ankündigung, dass das Geschäft angesichts der hohen Investitionen in neue Werke zunächst weniger profitabel laufen werde. Die Aktie fiel im vorbörslichen Handel um rund zehn Prozent.

Auch der Betreiber der Foto-App Snapchat hatte enttäuschende Nachrichten parat, er ist nach eigenen Angaben in seinem Werbegeschäft von Apples Maßnahmen für mehr Privatsphäre auf dem iPhone hart erwischt worden. Problematisch wirken sich zudem die Lieferkettenprobleme aus, weil Kunden weniger ins Marketing investieren.

Jefferies-Analyst Brent Thill rechnet damit, dass diese Schwierigkeiten mindestens noch zwei bis drei Quartale auf den Erlösen von Snap lasten werden. Snap-Papiere verloren vor dem offiziellen Handelsbeginn knapp ein Fünftel an Wert. In diesem Sog wurden vorbörslich auch andere Plattformen mit Kurverlusten abgestraft wie etwa Facebook und Twitter.

Am Freitag öffneten unterdessen eine Reihe weiterer Unternehmen ihre Bücher, darunter der Ölfelddienstleister Schlumberger , der Mischkonzern Honeywell , der Haushaltsgerätehersteller Whirpool ebenso American Express - der Kreditkartenkonzern erwirtschaftete im vergangenen Quartal mehr Umsatz als gedacht und konnte seinen Gewinn dank höherer Ausgaben seiner Kunden kräftig steigern.

Auf der Konjunkturagenda stehen unterdessen nur wenige Termine. Ein öffentlicher Auftritt von US-Notenbankchef Jerome Powell dürfte jedoch wegen Hinweisen auf eine mögliche Zinserhöhung von Interesse sein.

@ dpa.de

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